Autor: Hannes Koch

  • Sinn und Unsinn des Energieausweises für Häuser

    Eigentümerverband kritisiert die angeblich irreführende Energie-Einstufung von Gebäuden. Umweltministerium ist offen für eine Renovierung der Verordnung Ob die Wohnung im grünen oder roten Bereich ist, sieht man sofort. In Anlehnung an die Farben der Ampel zeigt der Energieausweis für Gebäude, wieviel Energie Heizung und Warmwasser verbrauchen. Mieter und Wohnungskäufer sollen auf diese Art günstige Wohnungen Weiter lesen

  • Einfach mal um den Block fahren

    Wie Abgasuntersuchungen bei Autos heute funktionieren. Und was sich ab 2017 ändern soll. Es ist eine naheliegende Idee: Künftig sollen die Abgaswerte von Autos beim realistischen Fahren auf der Straße getestet werden. Bisher ist das nicht so: Die Überprüfungen finden im Labor statt – Verfälschungen inklusive. Die Feinheiten der Abgasmessung haben bisher nur Experten interessiert. Weiter lesen

  • Gabriels heikle Mission

    Kommentar zur Braunkohle von Hannes Koch Der Bundeswirtschaftsminister steuert auf einen Konflikt mit der EU-Kommission zu. Ob diese die geplante Förderung für alte Braunkohle-Kraftwerke in Millionenhöhe schließlich genehmigt, steht in den Sternen. Aber selbst wenn sie es tut, hat Sigmar Gabriel (SPD) ein Problem. In jedem Fall fällt es der Regierung schwer, die eigenen Ziele Weiter lesen

  • Gabriels Gratwanderung auf der Braunkohle

    EU-Kommission kann staatliche Förderung für umweltschädliche Kraftwerke untersagen. DIW-Energie-Expertin Kemfert bezweifelt deshalb, „dass die Braunkohle-Kapazitätsreserve mit dem EU-Beihilfe-Recht vereinbar ist“ Der deutsche Plan ist ein schwieriger Fall für Brüssel. Beihilfen für Kraftwerke seien genehmigungsfähig, wenn Anlagen mit „geringem Kohlendioxid-Ausstoß“ begünstigt würden, heißt es in den EU-Leitlinien für Staatshilfen im Energiebereich. Braunkohle-Kraftwerke in Nordrhein-Westfalen und Brandenburg, Weiter lesen

  • Weniger Druck wäre besser

    Kommentar zu Hartz-IV von Hannes Koch Dass die Hartz-IV-Leistung für arbeitslose Bürger regelmäßig steigt, ist grundsätzlich eine gute Sache. Auch nächstes Jahr sollen wieder ein paar Euro hinzukommen. Der Satz für Erwachsene wird dann von 399 auf 404 Euro erhöht, bestätigte das Bundesarbeitsministerium von Andrea Nahles (SPD). Angesichts der guten Wirtschaftslage erscheint diese Zunahme jedoch Weiter lesen

  • Zwischen Erbe und Innovation

    Am Mittwoch präsentiert der US-Konzern Apple neue Produkte. Das Unternehmen gehört zu den wertvollsten der Welt – auch wegen Steuerverkürzung und miesen Arbeitsbedingungen in China Der legendäre Ruf der Computerfirma Apple rührt daher, dass sie es mehrmals geschafft hat, weltweite Standards zu setzen. Wenn der Konzern aus Cupertino in Kalifornien am Mittwochabend seine neuen Produkte Weiter lesen

  • Wohlstand und Konflikt

    Kommentar zur Einwanderung von Arbeitskräften von Hannes Koch Mehrheitlich heißen die Bundesbürger die Flüchtlinge willkommen. Aber mancher Einheimischer empfindet auch Angst. Dann werden die Fremden als potenzielle Störenfriede betrachtet, die die gewohnten Gebräuche bedrohen. Auch sieht man sie als Konkurrenten um Sozialleistungen und Jobs. Die geplante Arbeitserlaubnis für Zuwanderer vom Balkan und die Debatte über Weiter lesen

  • 20.000 Glückliche vom Balkan

    Koalition plant leichtere Einwanderung für Beschäftigte unter anderem aus Serbien, Bosnien und dem Kosovo. Bürger aus sechs Staaten des westlichen Balkan sollen sich ab nächstem Jahr leichter eine Arbeitsstelle in Deutschland suchen dürfen. Das hat die große Koalition am Sonntagabend auf Vorschlag von Arbeitsministerin Andrea Nahles (SPD) beschlossen. Die Regelung wird wohl ab 2016 für Weiter lesen

  • Das Geld reicht – auch für Flüchtlinge

    Dank der guten Wirtschaftslage plant die Regierung sechs Milliarden Euro zusätzliche Ausgaben ein, finanziert aus Überschüssen ohne neue Schulden Aus den Haushaltsüberschüssen diesen Jahres will die Koalition sechs Milliarden Euro abzweigen, um damit 2016 unter anderem Unterkünfte und Sozialleistungen für Flüchtlinge zu finanzieren. Der Entwurf des Bundeshaushaltes, den der Bundestag diese Woche berät, wird entsprechend Weiter lesen

  • Kleine Tür und großes Tor

    Wenn mehr Menschen zum Arbeiten nach Deutschland kommen könnten, würde die Zahl der spontanen Flüchtlinge und Asylsuchenden sinken. Debatte über das Einwanderungsgesetz Wer heute vor den Bomben des syrischen Diktators Assad aus Damaskus oder vor der Armut aus Eritrea flieht, riskiert nicht selten sein Leben in einem Schlauchboot auf dem Mittelmeer. Und muss in Deutschland Weiter lesen

  • Erneuerbare Energie kann weltweit konkurrieren

    Windräder produzieren Elektrizität billiger als manche konventionellen Kraftwerke. Kosten für Solarstrom sinken deutlich Manche Formen der erneuerbaren Energien sind weltweit konkurrenzfähig im Vergleich zu Kraftwerken, die Gas, Kohle oder Uran nutzen. So liegt der globale Mittelwert der Energie-Produktionskosten von Windanlagen an Land auf einem ähnlichen Niveau wie der mancher Gaskraftwerke. Das ist ein Ergebnis der Weiter lesen

  • „Die Justiz kann Fortschritt vorantreiben“

    Fortschritt V: Anwältin Miriam Saage-Maaß versucht, Firmen wie KiK für Todesfälle in Zulieferfabriken haftbar zu machen. Sie begründet, warum die Menschenrechte für alle gelten. Hannes Koch: Sie haben vor Gericht Klage eingereicht gegen den Textil-Discounter KiK. Es geht um den Brand in seiner Zulieferfabrik in Pakistan 2012, bei dem 259 ArbeiterInnen starben. Was ist das Weiter lesen

  • Kosten für Ökostrom steigen nur wenig

    Nach der Reform des Erneuerbare-Energien-Gesetzes bleibt die Umlage für die Privathaushalte mehr oder weniger stabil Gute Nachricht für die Stromkunden: Im kommenden Jahr bleiben die Kosten für Ökostrom im Wesentlichen stabil. „Die Umlage für die Erneuerbaren Energien wird 2016 nicht oder kaum steigen“, sagte Patrick Graichen, Chef der Organisation Agora Energiewende, gegenüber dieser Zeitung. „Darauf Weiter lesen

  • Griechenland „kein Fass ohne Boden“

    ESM-Chef Klaus Regling, Chef des europäischen Stabilitätsfonds, wirbt in Berlin für das neue Kreditprogramm. Er geht davon aus, dass der Internationale Währungsfonds sich mit bis zu 16 Milliarden Euro beteiligt Das europäische Kreditprogramm für Griechenland wird wohl geringer ausfallen als bisher beschlossen, sagte Klaus Regling am Donnerstag in Berlin. Der Chef des Europäischen Stabilitätsmechanismus (ESM) Weiter lesen

  • Mehr Geld für Flüchtlinge dank Überschüssen

    Dem deutschen Staat geht es finanziell gut. Eine Milliarde Euro oder auch mehr Geld für Zuwanderer ist kein Problem Eine Milliarde Euro zusätzlich wird noch in diesem Jahr für die Flüchtlingshilfe zur Verfügung stehen. Davon können die Städte und Landkreise beispielsweise weitere Gebäude sanieren, um Einwanderer unterzubringen. Das beschloss das Bundeskabinett am Mittwoch. Finanziell ist Weiter lesen

  • Das perfekte Fahrzeug

    Die US-Firma Local Motors will in Berlin eine Mischung aus Auto und öffentlichem Bus auf die Straßen bringen – elektrisch, fahrerlos, ausgedruckt Nach kurzem Warten summt der gläserne Minibus heran. Vier Passagiere haben Platz und werden zu ihren individuellen Zielen gebracht – elektrisch und fahrerlos. Es die ideale Mischung aus privatem Auto und öffentlichem Nahverkehr. Weiter lesen

  • Beiträge bei manchen Krankenkassen könnten steigen

    Gesetzliche Kassen warnen die Mitglieder vor höheren Kosten im kommenden Jahr. Der Paritätische Wohlfahrtsverband fordert, dass die Arbeitgeber wieder zur Hälfte beteiligt werden Die deutsche Wirtschaft läuft gut, viele Beschäftigten verdienen mehr. Eigentlich sollten deshalb auch die Krankenkassen über ausreichende Mittel verfügen, weil ihre Einnahmen mit den Löhnen wachsen. Doch zumindestens für einige Kassen scheint Weiter lesen

  • Maschinen steuern sich selbst

    Ökonomin Vera Demary erklärt, was „Industrie 4.0“ bedeutet. Wirtschaftsminister Gabriel besucht jetzt solche Firmen Hannes Koch: Was ist Industrie 4.0? Vera Demary: Der Begriff Industrie 4.0 beschreibt die Vernetzung von Maschinen, Menschen und Werkstücken in Echtzeit. Im Idealfall kommunizieren Maschinen selbstständig untereinander und treffen Entscheidungen. Tritt beispielsweise bei der Produktion auf Maschine 1 ein Fehler Weiter lesen