Autor: Hannes Koch

  • Windgas – ein Speicher für Ökostrom

    Anstatt sie wegzuwerfen, kann man überschüssige Energie aus Wind- und Solarkraftwerken mit Hilfe von Methangas speichern und dieses später nutzen Die Energiewende in Deutschland ist auf dem Weg – doch ein zentrales Problem harrt noch immer der Lösung. Woher soll der Strom kommen, wenn kein Wind weht und gleichzeitig die Sonne nicht scheint? Für diese Weiter lesen

  • Mehr als ein Kreisverkehr des Geldes

    Analyse: Was bewirkt das neue Kreditpaket in Griechenland? Bevor der Bundestag dem neuen Kreditpaket für Griechenland am Mittwoch zustimmte, brachte Linkspolitiker Gregor Gysi die Kritik daran auf den Punkt. Der erste Redner der Opposition bemängelte, der Geldsegen werde die Lage des Mittelmeerlandes nicht grundsätzlich bessern. Denn die Milliarden Euro aus Europa kämen nicht bei den Weiter lesen

  • Besser, aber nicht gut

    Kommentar zu Griechenland von Hannes Koch Die hohe Zahl der Nein-Stimmen zeigt, wie umstritten das neue Kreditpaket für Griechenland ist – nicht nur im Bundestag, auch in der Öffentlichkeit. Immerhin 66 von 311 Abgeordneten der Union verweigerten Kanzlerin Angela Merkel und Finanzminister Wolfgang Schäuble die Gefolgschaft. Trotz dieser Zweifel ist es richtig, Griechenland weiter zu Weiter lesen

  • Gabriels Problem mit der Kohlesubvention

    Die Stilllegungsprämie für alte Braunkohlekraftwerke könnte mit Europarecht kollidieren, schreibt der wissenschaftliche Dienst des Bundestages Bei der geplanten Stilllegung von Braunkohlekraftwerken steuert Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) auf ein Problem mit der Europäischen Kommission zu. Das anvisierte Modell für die vorübergehende öffentliche Finanzierung alter Anlagen könnte eine genehmigungspflichtige Beihilfe darstellen, schreibt der wissenschaftliche Dienst des Bundestages. Weiter lesen

  • Wirtschaftliche Unsicherheit durch chinesische Abwertung

    Der Kurs des Renmimbi sinkt. Deutsche Unternehmen leiden zunächst kaum. Die relative Schwäche der chinesischen Wirtschaft könnte sich aber zu einem Krisenphänomen auswachsen Die Abwertung der chinesischen Währung könnte zu zusätzlichen Risiken für die hiesigen Unternehmen führen. „Die Regierung in Peking räumt damit eine gewisse Schwäche der Ökonomie ein“, sagt Galina Kolev vom Institut der Weiter lesen

  • Das Beispiel wirkt

    Kommentar zum Fairphone von Hannes Koch Der Name „Fairphone“ ist ein Euphemismus. Auch diese Smartphones sind nicht fair in dem Sinne, dass sie ökologisch- und sozialverträglich hergestellt würden. Aber sie markieren einen Schritt auf dem Weg. Die Mini-Firma mit 40 Leuten macht vor, was auch Konzerne schaffen könnten, wenn sie nur wollten: etwas bessere Arbeitsbedingungen Weiter lesen

  • Firmen wollen Jugendlichen Hoffnung machen

    Deutsche Unternehmen gründen eine Initiative, um die Jugendarbeitslosigkeit in Spanien zu verringern Großen Andrang erlebte Opel in Zaragoza kürzlich, als die Firma spanische Jugendliche einlud. Über 400 Interessenten kamen, um mit Leuten des Autobauers und anderer deutscher Firmen in Spanien über ihre berufliche Zukunft zu reden. Die ist augenblicklich ziemlich schlecht – weshalb hiesige Unternehmen Weiter lesen

  • Höhere Löhne, weniger Profit

    Beim neuen Fairphone 2 kann man Komponenten austauschen, damit das Gerät nicht zu früh auf den Müll wandert Mit einem Klicken löst sich das hintere Gehäuse des Smartphones und gibt den Blick ins Innere frei. Dann kann man den Akku herausnehmen, zwei gelbe Klipps verschieben und den Bildschirm herausziehen. „Wenn das Display einen Sprung hat, Weiter lesen

  • Die zwei Bedeutungen des Wortes Solidarität

    Zugunsten Griechenlands sollen deutsche Steuerzahler einen höheren Soli zahlen, so Ökonom Clemens Fuest – eine Idee mit doppeltem Boden Solidarität ist ein schönes Wort, das in Deutschland einen überwiegend positiven Klang hat. So war es ein geschickter Zug, als die Bundesregierung unter Kanzler Helmut Kohl 1991 eine Steuererhöhung beschloss, die sie Solidaritätszuschlag nannte. Diese Einnahmequelle, Weiter lesen

  • Ein neuer Fonds soll griechische Staatsfirmen verkaufen

    Das sei kaum vergleichbar mit den Privatisierungen nach der Wiedervereinigung in Deutschland, sagt Ökonom Karl Brenke Die Einigung der Euroländer über Griechenland beinhaltet unter anderem, dass ein „unabhängiger Fonds“ Staatsbesitz des Mittelmeerlandes privatisieren soll. Auf den ersten Blick erinnert diese Konstruktion an die deutsche Treuhandanstalt, die nach der Wiedervereinigung zu Beginn der 1990er Jahre die Weiter lesen

  • Merkel hat die Mehrheit

    Sieht die Kanzlerin eine Chance für ein drittes Griechenland-Paket, bekommt sie von ihrer Fraktion die geforderte Unterstützung Die kritischen Äußerungen zu Griechenland in der Unionsfraktion im Bundestag sind lauter geworden. Beispielsweise Fraktionsvize Ralph Brinkhaus, direkt gewählter Abgeordneter aus Gütersloh, hegte am Freitag öffentlich Zweifel an der „Glaubwürdigkeit“ der neuen griechischen Reformvorschläge. Seltsamerweise würde die Regierung Weiter lesen

  • „Ein Schuldenschnitt ist nicht nötig“

    Der linke Ökonom Rudolf Hickel beschreibt die Konturen einer Einigung zwischen Europa und Griechenland Hannes Koch: Nach dem Nein der Griechen zu den EU-Sparauflagen, vor dem EU-Rat am kommenden Sonntag: Wer muss sich mehr bewegen – Kanzlerin Merkel oder Ministerpräsident Tsipras? Rudolf Hickel: Vor allem die drei Institutionen Europäische Zentralbank, EU-Kommission und Internationaler Währungsfonds. Denn Weiter lesen

  • „Hunger lässt sich hoffentlich vermeiden“

    Mit der Rationierung von Nahrungsmitteln rechnet Athanassios Kelemis, Chef der Deutsch-Griechischen Handelskammer in Athen Hannes Koch: Die scheinbar letzte Frist zur Einigung zwischen der EU und Griechenland läuft am nächsten Sonntag ab. Was passiert, wenn kein Kompromiss gelingt? Athanassios Kelemis: Dann tritt der schlechteste Fall ein. Unser Land geht pleite und wir verlieren den Euro. Weiter lesen

  • Öko-Sünder in Ewigkeit

    Wir retten die Welt: Unser ökologischer Fußabdruck Nein, in eine kleinere Wohnung will ich nicht ziehen. Diese Möglichkeit, eigentlich die moralische Verpflichtung dazu, stellt meine 18jährige Tochter zur Diskussion. Hat sie doch im Internet ihren ökologischen Fußabdruck berechnet. Das ist ein Verfahren, welches den individuellen Umweltverbrauch zeigt. Ihr Ergebnis: Sie nutzt gut doppelt so viel Weiter lesen

  • Verhandlungsmacht unter Druck

    Warum der Tarifabschluss von Verdi bei der Post hinter Metall und Chemie zurückbleibt Briefe und Pakete kommen dank der Tarifeinigung zwischen der Deutschen Post und der Gewerkschaft Verdi bald wieder ohne Verzögerung. Dass der Streik beendet ist, freut Firmen und Bürger. Für die Gewerkschaft allerdings ist das Ergebnis nicht berauschend. Die Lohnsteigerung von weniger als Weiter lesen

  • Auch Europa muss sich bewegen

    Kommentar zum Griechenland-Referendum von Hannes Koch Rechthaberei ist eine schlechte Gesprächsstrategie, besonders an einem Tag wie diesem. Deshalb wirkte Jeroen Dijsselbloems Mitteilung deplaziert. Der Chef der Euro-Gruppe ließ am späten Sonntagabend verlauten, nach dem Nein-Votum in Griechenland warte man nun auf eine neue Initiative der dortigen Regierung. Zwischen den Zeilen stand: Die müssen sich bewegen, Weiter lesen

  • Ohne Augenmaß

    Kommentar zum Energie-Kompromiss von Hannes Koch Die Bundesregierung schont die Stromkonzerne RWE und Vattenfall. Den Plan, dass die Firmen für ihre klimaschädlichen Braunkohlekraftwerke zusätzliche Abgaben an den Staat zahlen müssen, hat SPD-Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel abgeräumt. Im Gegenteil: Nun erhalten die Unternehmen hunderte Millionen Euro, die unter anderem die Privathaushalte mittels der Umlage auf die Strompreise Weiter lesen

  • Stromkunden bezahlen Kohle-Stilllegung

    Bundesregierung will einige Braunkohlekraftwerke ab 2017 abschalten. Mehr Erdkabel statt Überlandleitungen Damit Deutschland seinen Ausstoß klimaschädlicher Gase reduziert, sollen in den kommenden Jahren mehrere Braunkohlekraftwerke stillgelegt werden. Darauf hat sich die große Koalition in der Nacht zum Donnerstag geeinigt. Die Kosten in der Größenordnung von 2,5 Milliarden Euro jährlich werden nicht die Energieunternehmen, sondern in Weiter lesen