Autor: Hannes Koch

  • Mehr Zeit, nicht nur Flexibilität

    Kommentar zu familienfreundlichen Arbeitszeiten von Hannes Koch Mit technischen Innovationen haben deutsche Unternehmen in der Regel keine Probleme, mit sozialen Neuerungen schon. Angeblich 96 von 100 Firmen böten ihren Beschäftigten familienfreundliche Arbeitszeiten an, sagte zwar der Wirtschaftsverband Gesamtmetall, bevor er sich am Dienstag mit Kanzlerin Angela Merkel zu diesem Thema traf. Die alltäglichen Beschwerden der Weiter lesen

  • „Fünf Euro reichen nicht“

    Hartz IV: Die Union vernachlässige den sozialen Ausgleich, sagt der Philosoph Friedhelm Hengsbach. Die sozialethische Rechtfertigung dieser Politik sei fehlerhaft Hannes Koch: Morgen verhandeln Regierung und Opposition abermals über bessere Hartz-IV-Leistungen. Warum halten Sie das bisherige Angebot von Union und FDP für unzureichend? Friedhelm Hengsbach: Das Bundesverfassungsgericht bezweifelt, dass Haushalte mit Kindern, die von Hartz Weiter lesen

  • Die europäischen Bürger sollen sparen

    Wozu würde eine gemeinsame Wirtschaftsregierung der Europäischen Union dienen? Arme Staaten würden konkurrenzfähiger, aber auch deutsche Beschäftigte stünden unter größerem Druck. Eine Analyse Deutschland ist das Vorbild Europas. So lautete die Botschaft, mit der Bundeskanzlerin Angela Merkel am Freitag zum Europäischen Rat nach Brüssel reiste. Sie erklärte, schwächere Staaten wie Griechenland oder Spanien stärken zu Weiter lesen

  • Die Staatsinsolvenz kommt

    Leitartikel zum Weltwirtschaftsforum in Davos von Hannes Koch Im Phrasendreschen ist das Weltwirtschaftsforum von Davos wieder ganz groß. „Gemeinsame Werte für eine neue Realität“ hat WEF-Gründer und Chef Klaus Schwab als Motto des diesjährigen Weltgipfels der Manager und Top-Politiker ausgegeben. Schwab hat eine unnachahmliche Art, die Soße der schönen Formulierung über alle Konflikte zu gießen Weiter lesen

  • Konzern-Kritiker vergeben Schmäh-Preis

    Bei der Wahl zum „übelsten Unternehmen des Jahres“ steht der finnische Bio-Diesel-Hersteller Neste Oil an der Spitze der Internetabstimmung – gefolgt von BP und dem Zigarettenkonzern Philipp Morris. Die Negativ-Auszeichnung verleihen Firmen-Kritiker anläs Die Konzern-Kritiker versuchen der globalen Manager-Elite die Show zu stehlen. Ihren Negativ-Preis an das „übelste Unternehmen des Jahres“ verleihen Alternativ-Aktivisten am kommenden Weiter lesen

  • Deutschland wird in Davos kritisiert

    Euro-Krise und Staatsschulden sind zentrale Themen beim Weltwirtschaftsforum 2011 in der Schweiz. Ökonom Nouriel Roubini kritisiert deutsche Sparsamkeit Deutsche Politiker werden beim diesjährigen Weltwirtschaftsforum von Davos unter besonderer Beobachtung stehen. Der Weltgipfel der globalen Management- und Politik-Elite, der am Mittwoch in dem Schweizer Nobel-Skiort beginnt, war in den vergangenen Jahren für deutsche Vertreter eher unproblematisch Weiter lesen

  • Windparks unter Schalldruck

    Die Schweinswale in Nord- und Ostsee haben ein verletzliches Gehör. Doch die Windpark-Betreiber halten den Lärm-Grenzwert zum Schutz der Tiere nicht ein. Trotzdem erlaubt das Bundesamt für Seeschifffahrt, die Pfeiler der Windräder in den Meeresboden zu ra Ökologie steht gegen Ökologie. Es geht um den sauberen Strom, den die Bundesregierung mit tausenden Wind-Kraftwerken auf der Weiter lesen

  • Der sinkende Stern der USA

    Washington bittet Peking um Zugeständnisse, um der US-Wirtschaft zu helfen. US-Finanzminister Geithner warnt vor dem Staatsbankrott Amerikas. Wie labil ist die Lage der USA? Die USA sind wirtschaftlich und politisch angeschlagen. Das kam zum Ausdruck in den Unstimmigkeiten zwischen US-Präsident Barack Obama und Staatspräsident Hu Jintao beim Besuch des Chinesen in Washington am Mittwoch. Zudem Weiter lesen

  • Kellner Brüderle bringt magere Kost

    Wirtschaftsminister Rainer Brüderle, der vermeintliche neue starke Mann der FDP in der Bundesregierung, kann sich gegen die Union oft nicht durchsetzen Schon Bundeskanzler Gerhard Schröder hatte festgestellt, wie die Kräfteverhältnisse in einer Koalition beschaffen sind, der eine große und eine kleine Partei angehören. Sich selbst sah er als Koch, der das Menü der Politik zusammenstellte, Weiter lesen

  • Skepsis gegenüber dem Wirtschaftswachstum

    Heute startet im Bundestag die Enquete-Kommission „Wachstum, Wohlstand, Lebensqualität“. Brauchen wir einen neuen Maßstab für Wohfahrt? Viele Bürger und Politiker freuen sich, dass die deutsche Wirtschaft wieder wächst. Nach 3,6 Prozent in 2010 hält Wirtschaftsminister Rainer Brüderle etwa 2,3 Prozent Wachstum in diesem Jahr für möglich – so soll es im Jahreswirtschaftsbericht stehen, der am Weiter lesen

  • "Viele Menschen leiden an Erschöpfung"

    Reinhard Loske, der grüne Umweltsenator von Bremen, plädiert dafür, dass wir uns vom "Zwang zum Wirtschaftswachstum" verabschieden. Deshalb hat er die neue Enquetekommission des Bundestages mitinitiiert, die heute startet Hannes Koch: Herr Loske, Sie registrieren ein neues Unbehagen bei vielen Bürgern. Auch deshalb haben Sie die Enquetekommission des Bundestages über den Sinn des Wirtschaftswachstums mitinitiiert, Weiter lesen

  • Regierung erwägt größeren Euro-Schirm

    Nach EU-Aufforderung müssen sich Union und FDP positionieren. Neues Rettungskapital: mindestens eine Billion Euro Die Bundesregierung erwägt, den Euro-Rettungsschirm über die bisherigen 750 Milliarden Euro hinaus aufzustocken. Nach Informationen dieser Zeitung steht das Bundesfinanzministerium Wolfgang Schäubles (CDU) dem Vorhaben näher als Bundeswirtschaftsminister Rainer Brüderle (FDP). Am Mittwoch haben EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso und Währungskommissar Olli Weiter lesen

  • Agrarfabriken für preisgünstige Nahrungsmittel

    Trotz Dioxin-Skandal: Ohne die industrielle Landwirtschaft wird es wohl nicht gehen Der Skandal um das giftige Dioxin in Hühner-Eiern und Schweinefleisch hat die Debatte über die Agrarfabriken neu entfacht. 300 Wissenschaftler fordern den Ausstieg aus der Massentierhaltung. Aber kann Deutschland überhaupt ohne industrielle Landwirtschafts- und Lebensmittelbetriebe auskommen? Brauchen wir die industrielle Landwirtschaft? Ja, sieben Milliarden Weiter lesen

  • Normalität oder Ausnahme

    Immer mehr Menschen würden gegen Hartz IV klagen, erklärt das größte deutsche Sozialgericht in Berlin. Stimmt nicht, sagt dagegen die Arbeitsagentur. Im Vergleich zum Zustand vor den Hartz-Reformen habe die Zahl der Kläger kaum zugenommen Noch immer empfinden viele Menschen die Hartz-Reformen als ungerecht. Die Widersprüche und Klagen besonders gegen die Hartz-IV-Bescheide nehmen auch deshalb Weiter lesen

  • Portugal – die dritte Runde der Euro-Krise

    Die Situation des südeuropäischen Landes wird prekärer. Bundesregierung erwägt verstärkten europaweiten Kauf von Staatsanleihen bedrohter Länder. Wirtschaftsminister Brüderle warnt vor Schulden und plädiert für Staatspleite Die Euro-Krise verschärft sich erneut. Nach Griechenland und Irland geht es diesmal um Portugal. Die Frage ist, ob die portugiesische Regierung ausreichende Mengen Geldes am internationalen Kapitalmarkt aufnehmen kann, ohne Weiter lesen

  • Private Kapitalgeber sollen haften

    Einen europaweiten Notfallplan gegen Bankenkrisen stellt EU-Kommissar Barnier zur Diskussion. Nicht die Steuerzahler, sondern die Investoren sollen Verluste tragen. Kritik des Bankenverbandes 2.000 Milliarden Euro – diese kaum vorstellbare Summe haben die Steuerzahler Europas während der Finanzkrise aufgebracht, um kranke Banken vor dem Zusammenbruch zu bewahren. Das entspricht etwa 13 Prozent der gesamten EU-Wirtschaftsleistung eines Weiter lesen

  • Von der Leyen im Hartz-Schwitzkasten

    Bei besserer Bildungsförderung für bedürftige Kinder und beim Mindestlohn für Zeitarbeiter geht die Bundesregierung auf die Opposition zu. Ein Erfolg der Verhandlungen über Hartz IV ist aber trotzdem fraglich. SPD-Politiker Hubertus Heil: Regierung muss n Kleine Kompromisse beim Bildungspaket für bedürftige Kinder und beim Mindestlohn hat die rot-grüne Opposition der Bundesregierung im Rahmen der Hartz-Verhandlungen Weiter lesen

  • Der Aufschwung hält an

    Mit weiterem Wachstum und mehr Arbeitsplätzen rechnen die Berliner Ökonomen des DIW. Verbraucher geben mehr Geld aus und stabilisieren die Wirtschaft Die Bundesbürger können auf eine gute Wirtschaftsentwicklung in den kommenden zwei Jahren hoffen. Nach dem starken Wachstum 2010 von 3,7 Prozent, werde die Wirtschaft auch in 2011 kräftig zulegen, schätzt das Deutsche Institut für Weiter lesen