Autor: Hannes Koch

  • Außer Kontrolle

    Leitartikel zur Bad Bank von Hannes Koch Die abenteuerlichste Behauptung steht gleich auf der ersten Seite des umstrittenen Gesetzes. Beim Punkt „Finanzielle Auswirkungen für die öffentlichen Haushalte“ ist dort schlicht zu lesen: „Keine“. Dies ist zumindest eine sehr mutige Formulierung. Man kann das auch als systematische Irreführung der Bürger durch die Abgeordneten der großen Koalition Weiter lesen

  • Wenig Konkretes gegen die Finanzkrise

    Die Bundesregierung will Banken stärker regulieren – eine Lehre aus der Krise. Viel passiert ist allerdings bisher nicht. Ein vorläufiges Fazit Die Situation ist paradox. Da ist die größte Finanzkrise seit 80 Jahren im Gange. Die Politik versucht mühsam, den Kollaps zu verhindern. Viel wird über grundsätzliche Änderungen im Weltfinanzsystem gesprochen. Doch selbst Bundeskanzlerin Angela Weiter lesen

  • Kräftige Fahrzeuge werden teurer

    Ab 1. Juli gilt die neue, schadstoffbezogene Kraftfahrzeugsteuer Die neuen Steuerregeln für Autos gelten ab kommendem Mittwoch, dem 1. Juli. Künftig dient neben dem Hubraum auch der Schadstoff-Ausstoß als Basis. Damit will die Bundesregierung das Klima schützen. Unsere Zeitung beantwortet die wichtigsten Fragen. Für welche Fahrzeuge gilt das neue Steuergesetz? Für alle Personenkraftwagen (Pkw), einige Weiter lesen

  • Jeder zweite Beschäftigte geht krank zur Arbeit

    Index Gute Arbeit der Gewerkschaften: 33 Prozent der Arbeitnehmer finden ihre Arbeitsbedingungen schlecht, 67 Prozent sind leidlich oder sehr zufrieden Fieber, starke Rückenschmerzen, eigentlich sollte man zu Hause bleiben. Und doch schleppen sich viele Beschäftigte zur Arbeit — nicht selten aus Angst vor Nachteilen, aus Pflichtgefühl, aber auch, weil wichtige Dinge zu tun sind. Jeder Weiter lesen

  • Subvention mit der Gießkanne

    Kommentar von Hannes Koch Im ersten Augenblick ist man geneigt zu sagen: Lebensmittel und Wohnung müssen erschwinglich bleiben. Denn sie gehören zum Grundbedarf eines jeden Bürgers. Deshalb ist es richtig, dass der Staat solche Güter und Dienstleistungen nur mit dem geringen Satz der Mehrwertsteuer von sieben Prozent belastet. Auf den zweiten Blick allerdings erscheint es Weiter lesen

  • Abschied vom billigen Staat

    Wieder einmal scheitert die Schulden-runter-Politik der Bundesregierung Es will einfach nicht klappen. Trotz jahrelanger Bemühungen, die Staatsfinanzen ins Lot zu bringen, beschloss die Regierung am Mittwoch die höchste Neuverschuldung seit Bestehen der Bundesrepublik. 86 Milliarden Euro zusätzliche Kredite braucht der Bund im kommenden Jahr – ein Ergebnis der „scharfkantigen Wirtschaftskrise“, wie Bundesfinanzminister Peer Steinbrück (SPD) Weiter lesen

  • Vermögende profitieren von Staatsschulden

    Neue Kredite von 86 Milliarden Euro beschließt heute das Bundeskabinett. Wer profitiert davon – und wer muss die Schulden bezahlen? Die höchste Neuverschuldung seit Bestehen der Bundesrepublik beschließt heute (Mittwoch) die Regierung. Alleine im kommenden Jahr sollen Kredite von 86 Milliarden Euro aufgenommen werden. Kanzlerin Angela Merkel und Finanzminister Peer Steinbrück argumentieren, dies liege im Weiter lesen

  • Regierungen drohen Steueroasen mit Strafen

    18 Staaten beschließen in Berlin schärfere Maßnahmen gegen Steuerflucht. Schweiz will künftig mehr Informationen über Auslandskonten liefern Der Schweizer Bundespräsident Hans-Rudolf Merz zeigte am Dienstag Größe. Bei der Konferenz gegen Steuerflucht in Berlin wies er Äußerungen von SPD-Chef Franz Müntefering „in aller Form“ zurück. Der hatte erläutert, früher sei man in Länder wie die Schweiz Weiter lesen

  • Die europäische Bankenaufsicht kommt

    Ähnlich wie Präsident Obama nimmt die EU-Kommission Finanzinstitute an die Kandare Nicht nur US-Präsident Barack Obama, auch die Europäische Union schmiedet das Eisen, so lange es heiß ist. Als Reaktion auf die Finanzkrise peilen Bundesfinanzminister Peer Steinbrück (SPD) und seine EU-Kollegen an, bis 2010 eine gemeinsame Aufsicht über Banken, Versicherungen, Hedgefonds und Rating-Agenturen einzuführen. Das Weiter lesen

  • Sparkassen lehnen umfangreiche Haftung ab

    Institute fürchten hohe Belastung, falls sie für die Verluste der Landesbanken voll aufkommen müssten. Kritik an Bundesfinanzminister Peer Steinbrück Die Sparkassen warnen davor, ihre Kredite an mittelständische Unternehmen reduzieren zu müssen. Dies sei eine mögliche Folge des Gesetzes, mit dem die Bundesregierung die Landesbanken von verlustbringenden Wertpapieren entlasten will. „Jeder Euro kann nur einmal ausgegeben Weiter lesen

  • Mehr Geld für Afrika

    Deutschland solle die Hilfe erhöhen, fordern Entwicklungsorganisationen. Reiche Länder bleiben hinter ihren Versprechen zurück Angesichts der Wirtschaftskrise dürften die reichen Länder die armen Staaten nicht vergessen, warnte am Donnerstag der südafrikanische Friedensnobelpreisträger Erzbischof Desmond Tutu. Als Schirmherr der Entwicklungsorganisation One forderte Tutu Deutschland und andere Industrieländer auf, ihre finanziellen Zusagen für die Entwicklung in Afrika Weiter lesen

  • Die Landesbanken müssen schrumpfen

    Bis Ende 2010 werden höchstens drei fusionierte Institute überleben. Einigung von Ländern und Bund. Abwicklungsanstalten sollen ganze Geschäftsbereiche liquidieren. Brüssel und Berlin nutzen die Finanzkrise als Hebel Vielen Beschäftigten der Landesbanken geht es bald ähnlich, wie ostdeutschen Kombinatsarbeitern nach der Wende. Ihre Arbeitsplätze werden abgewickelt. Das ist die Folge des Gesetzes zur Finanzmarktstabilisierung, welches das Weiter lesen

  • Schluss mit der Kleinstaaterei

    Kommentar von Hannes Koch Die Schrumpfung der Landesbanken scheint beschlossene Sache. Tausende von gutbezahlten Bankangestellten müssen damit rechnen, in den kommenden Jahren abgewickelt zu werden. Bislang allerdings ist die gestern besiegelte Einigung zwischen Bund, Ländern und EU wenig mehr als ein Formelkompromiss. Was praktisch daraus wird, steht in den Sternen. Klar sind zwei Dinge. Erstens Weiter lesen

  • Die Wunschliste der Reisenden an die Bahn

    Flexibilität, Pünktlichkeit und Zeitgewinn sind die wichtigsten Motive für Reisen mit der Bahn Die Züge der Deutschen Bahn AG sollen möglichst oft und berechenbar fahren. Das ist der dringlichste Wunsch, den die Bundesbürger an das größte Verkehrsunternehmen des Landes richten. Nichts ist den Reisenden so wichtig, wie ihre Flexibilität – das hat der Bahntest 2009 Weiter lesen

  • Der Markt entscheidet

    Arcandor – Kommentar von Hannes Koch Wer sich nicht selbst hilft, dem kann nicht geholfen werden. Dieser Satz klingt hart, im Wirtschaftsleben aber trifft er meist zu. Die Milliardärin Madeleine Schickedanz, die übrigen Aktionäre, sowie die Bank Goldman Sachs glaubten nicht an das Unternehmen. Sie waren nicht bereit, das notwendige Geld zur Verfügung zu stellen, Weiter lesen

  • Ein-Euro-Jobs schaffen kaum Chancen

    Durch öffentlich geförderte Billigjobs finden Erwerbslose fast keine neuen Stellen auf dem regulären Arbeitsmarkt, kritisieren die Gewerkschaften. IAB-Institut teilt diese Einschätzung weitgehend Manchem erscheint schon der Begriff wie Hohn: „Ein-Euro-Job“. Die schlecht bezahlten Tätigkeiten sollten Arbeitslosen helfen, eine neue Stelle auf dem normalen Arbeitsmarkt zu finden – so plante es einst die rot-grüne Regierung. In Weiter lesen

  • Zukunft finanzieren, nicht Vergangenheit

    Kommentar von Hannes Koch Die Bundesregierung hält dem Druck von Arcandor stand – vorläufig. Noch wurde dem kriselnden Unternehmen keine Staatshilfe gewährt. Und das ist richtig. Denn vieles deutet daraufhin, dass der angeschlagene Handelskonzern pokert. Die Eigentümer um die Milliardärin Madeleine Schickedanz können und sollten ihre Firma selbst über die Runden retten. Trotzdem steckt die Weiter lesen

  • Anfang vom Ende der Landesbanken

    Ministerpräsidenten einigen sich auf Neuordnung und Verkleinerung der Institute. Rüttgers sieht „Durchbruch“. Neue Abwicklungsanstalt des Bundes soll den Landesbanken ihre faulen Wertpapiere abnehmen Rund um den Globus ist die Westdeutsche Landesbank an vielen Orten vertreten. 28 Filialen unterhält die WestLB im Ausland, weitere elf Niederlassungen in Deutschland. Eine ganze Reihe dieser Standorte aber wird das Weiter lesen