Autor: Wolfgang Mulke

  • Wo dürfen die Berliner lang fliegen?

    Richter kippen eine erste Flugroute des Hauptstadtflughafens / Auch die Luftplanung in Schönefeld nur mangelhaft Vor gut einem Jahr warb die Berliner Flughafengesellschaft bei den Anwohnern des neuen Landeplatzes BER noch um Vertrauen. Im Besucherzentrum durften sie auf einer großen Landkarte auf ihren Wohnort drücken. Dann ertönte im Kopfhörer Maschinenlärm in der Lautstärke, die beim Weiter lesen

  • Öffentlicher Dienst vor harter Tarifrunde

    Kurz vor dem Start liegen Arbeitgeber und Gewerkschaften noch weit auseinander Für den öffentlichen Dienst der Länder zeichnet sich eine schwierige Tarifrunde ab. Die Arbeitgeber weisen die Forderung der Gewerkschaften nach einer Steigerung von Löhnen und Gehältern um 6,5 Prozent zurück. „Ich will die Schuldentilgung erhöhen, nicht die Personalkosten“, sagt der Verhandlungsführer der Tarifgemeinschaft deutscher Weiter lesen

  • "Wir können bis zu 13 Milliarden Menschen ernähren"

    Im Interview: José Graziano da Silva, Chef der FAO José Graziano da Silva will den Hunger von der Welt verbannen. Der 63-jährige Generaldirektor der Welternährungsorganisation (FAO) hat in seiner Heimat Brasilien bereits bewiesen, dass Programme zur Ernährungssicherheit Erfolg haben können. Seit Mitte 2011 leitet der Professor der Agrarökonomie die FAO. Frage: Herr Graziano, Sie sind Weiter lesen

  • Kulturwandel?

    Kommentar Die Deutsche Bank verkennt die Zeichen der Zeit, wenn sie wieder in das Geschäft mit Agrarrohstoffen einsteigt. Mag sein, dass ein direkter Zusammenhang zwischen den kühl getroffenen Anlageentscheidungen im Frankfurter Handelsraum und der Preisentwicklung auf den Wochenmärkten von Entwicklungsländern nicht nachweisbar ist. Doch genauso naiv ist die Vermutung, dass der Einsatz von Kapital an Weiter lesen

  • Sternchen für den Tierschutz

    Zum Start der Internationalen Grünen Woche kommt ein neues Tierschutzlabel in den Handel / Bei Lebensmitteln immer noch wenig Wahrheit auf der Verpackung  Verbraucher können beim Einkauf künftig schnell erkennen, ob Fleisch aus artgerechter Tierhaltung stammt. Der Deutsche Tierschutzbund hat ein Gütesiegel entwickelt, das zunächst die Haltung von Schweinen und Hühnern kennzeichnet. Ein Sternchen steht Weiter lesen

  • Eltern können klagen

    Viele Kommunen können im August nicht genügend Kitaplätze bereit stellen / Schadenersatz ist möglich Noch hat das höchste deutsche Gericht nicht über Schadenersatzansprüche von Familien bei fehlenden Kitaplätzen geurteilt. Doch die ersten Instanzen weisen den Weg. Da haben Verwaltungsgerichte einer Familie 2.200 Euro zugesprochen, weil die Stadt den in Rheinland Pfalz bestehenden Anspruch auf einen Weiter lesen

  • "Politiker können solche Großprojekte nicht kontrollieren"

    Das Interview Öffentliche Großprojekte enden häufig in einem finanziellen Fiasko. Warum das so ist, weiß Martin Schlegel. Der 55-jährige Bauingenieur kennt beide Seiten. Am Frankfurter Flughafen war er für den Ausbau als Auftraggeber verantwortlich. Heute ist er Vorstand der Oberhausener Heine Bau-AG und Präsident des Bauindustrieverbands Nodrhein-Westfalen. Die Korrespondenten: Warum laufen die Kosten von Großprojekten Weiter lesen

  • Familie ist auch ein Wirtschaftsfaktor

    Serie "Familie und Wirtschaft" Teil 1 Wenn Heiligabend die Kerzen am Weihnachtsbaum erleuchten, schart sich immer seltener eine  klassische Familie mit zwei Eltern und Kindern dazu. Das traditionelle Lebensmodell ist auf dem Rückzug, auch wenn jungen Menschen die lebenslange Partnerschaft und die gemeinsame Erziehung und Betreuung von Kindern weiter zu ihren wichtigsten Lebenszielen zählen. Doch Weiter lesen

  • Eltern kennen keine Atempause

    Serie "Familie und Wirtschaft" Teil 2 Wenn Silvia F. nach der Arbeit als Betreuerin psychisch Kranker nach Hause kommt, wartet dort eine zweite Schicht. Sohn Liam will betreut werden, spielen, bei den Hausaufgaben Hilfe erhalten. Die 40-jährige erzieht den Sohn allein. Die Verwandten wohnen weit weg und können nicht helfen. Für Freunde bleibt kaum Zeit. Weiter lesen

  • Die Familienpolitik folgt dem Prinzip Gießkanne

    Serie "Familie und Wirtschaft" Teil 3 Eine große Kinderzahl oder alleine erziehen sind Lebensumstände, die ein weit überdurchschnittliches Armutsrisiko mit sich bringen. Das legt den Verdacht nahe, dass der Staat zu wenig für Familien tut. Doch die Realität sieht ganz anders aus. Kaum ein Staat gibt im Jahr so viel Geld für die Familienförderung aus Weiter lesen

  • Honorarberater statt Finanzverkäufer

    Verbraucher sollen unabhängig beraten werden Die Bundesregierung stärkt die Beratung von Anlegern durch unabhängige Experten. Mitte nächsten Jahres werden zwei neue Berufsbilder geschaffen. Dann gibt es den „Honorar-Finanzanlagenberater“ und den „Honorar-Anlageberater“. Das hat das Bundeskabinett beschlossen. „Wir schaffen damit den Einstieg in eine Alternativkultur der Anlageberatung“, hofft Bundesverbraucherministerin Ilse Aigner. Die Ratschläge der Fachleute würden Weiter lesen

  • Schönrechnerei

    Kommentar Für die Bundesregierung ist die Welt noch in Ordnung. Altersarmut ist kein Problem, also ist auch keine Strategie dagegen vonnöten. Wohlfahrtsverbände und Gewerkschaften schauen auf die arbeitende Bevölkerung und entdecken Schattenseiten des Wohlstands. Fast jeder Sechste ist danach arm und Hartz IV schuld daran. So einfach kann die Welt sein, je nach Sicht der Weiter lesen

  • Alarmsignal

    Kommentar Die Mittelschicht als stärkste Säule der Gesellschaft bricht nach und nach weg. Auch die gute Beschäftigungslage und die kräftigen Lohnzuwächse der letzten Zeit haben den schon länger anhaltenden Trend nicht gebrochen. Das ist aus verschiedenen Gründen ein Alarmsignal. Die Haushalte mit mehr oder minder durchschnittlichem Wohlstand sorgen für die Stabilität im Lande. Zerbröselt dieser Weiter lesen

  • Hotline für Verbraucher mit Problemen

    Der Verbraucherlotse soll beim Alltagsärger helfen Was macht der neue Verbraucherlotse? Verbraucher können sich auf der Suche nach Hilfe ab sofort an eine zentrale Stelle für das gesamte Bundesgebiet wenden. Verbraucherministerin Ilse Aigner (CSU) schaltete den so genannten Verbraucherlotsen an diesem Montag frei. Wenn sich Bürger mit Fragen an die bei der Bundesanstalt für Landwirtschaft Weiter lesen

  • Saubere Dänen und korrupte Griechen

    Deutschland nur Mittelmaß bei der Korruptionsbekämpfung Wo steht Deutschland bei der Korruption im internationalen Vergleich? Unter 176 von der Organisation Transparency International (TI) untersuchten Länder rangiert Deutschland auf dem 13. Rang und damit etwas besser als im vergangenen Jahr. Spitzenreiter der Rangliste sind Dänemark, Finnland und Neuseeland, deren Politiker und Verwaltungen von den in vielen Weiter lesen

  • Rettung in letzter Minute?

    Union will Gesetzesänderung zu Lasten von Versicherungskunden eventuell stoppen Die Regierungskoalition will Versicherungskunden in letzter Minute vor erheblichen Verlusten bewahren. Diese können eintreten, wenn das Gesetz zu einer geringeren Beteiligung der Inhaber von Kapitallebensversicherungen wie vorgesehen am 21. Dezember in Kraft treten würde. Dieses sieht vor, dass die Versicherten nicht mehr verbindlich zur Hälfte an Weiter lesen

  • Erwischt

    Kommentar Eine kleine Neuregelung wollte die Bundesregierung wohl den momentan in schwerem Wasser fahrenden Lebensversicherern unter den Weihnachtsbaum legen. Sie müssen ab dem 21. Dezember nicht mehr die Hälfte ihrer Bewertungsreserven an die Kundschaft ausschütten. Damit verhilft die Politik den Unternehmen zu mehr Stabilität. Doch die Gegenrechnung hat die Koalition bewusst oder unbewusst verdrängt. Viele Weiter lesen

  • Versicherungskunden aufgepasst!

    Gesetzesänderung kann bei bald auslaufenden Lebensversicherungen Tausende kosten Eine Gesetzesänderung kann die Inhaber von Kapitallebensversicherungen Tausende Euro kosten. Denn am 21. Dezember tritt eine Neuregelung für die Beteiligung an den Bewertungsreserven des jeweiligen Anbieters in Kraft. Sie müssen künftig nicht mehr zur Hälfte an diesen Reserven beteiligt werden. „Das bedeutet für Kunden, deren Verträge in Weiter lesen