Autor: Wolfgang Mulke

  • Die Woche der Entscheidung für den Euro

    Am Donnerstag wollen die Euro-Regierungen eine langfristige Lösung für Griechenland finden An diesem Donnerstag treffen sich die 17 Regierungschefs der Euro-Zone zum Krisengipfel. Am Ende des Tages soll ein langfristig wirksames Rettungspaket für Griechenland stehen. „Das ist Neuland“, verteidigte Angela Merkels Sprecher Steffen Seibert die immer wieder neuen Versuche, eine unkontrollierte Reaktion der Finanzwelt auf Weiter lesen

  • „Der Euro ist die Nummer eins“

    Die Wogen an den Finanzmärkten schlagen weiterhin hoch. Der Chefanalyst und Währungsexperte der Bremer Landesbank, Folker Hellmeyer (49), hält die Ausgabe von Eurobonds für den richtigen Weg aus der Krise. Frage: Es wird immer teurer, den Euro zu schützen. Worauf müssen sich die Steuerzahler noch einstellen? Hellmeyer: Der Euro ist das Beste, was wir je Weiter lesen

  • Ja, denn die wichtigsten Nationen haben kein Gegenmittel

    Wachsen den Industrieländern die Schulden über die Köpfe? Pro & Contra Die Staatsschulden sind in vielen Ländern in den letzten Jahrzehnten stark angestiegen. Das kann auf Dauer nicht gutgehen. Japan konnte sich als starke Wirtschaftsmacht eine hohe Verschuldung lange leisten. Doch das wird nicht so bleiben. Japan überaltert in den nächsten Jahrzehnten rasant. Einerseits werden Weiter lesen

  • Kleine Lösung

    Kommentar Wie so oft hat sich Europa bei der Lebensmittelkennzeichnung nur auf einen kleinen gemeinsamen Nenner geeinigt. In diesem Falle ging der Widerstand weniger von den Mitgliedsstaaten als vielmehr von einer massiven Lobbyarbeit der Industrie aus. Die Nahrungsmittelhersteller scheuen Transparenz. Denn wenn die Verbraucher immer wissen würden, was insbesondere in Fertigprodukten steckt, fiele manche Kaufentscheidung Weiter lesen

  • Endgültig rot für die Ampel

    EU-Parlament beschließt neue Nährwertkennzeichnung auf Lebensmitteln Welche Angaben müssen künftig auf Lebensmittelverpackungen stehen? Auf der Rückseite von Tiefkühlpizzen, Dosensuppen oder anderen Fertigwaren müssen künftig Nährwerte angegeben werden. Das Europäische Parlament hat einer solchen Regelung endgültig zugestimmt. Genannt werden müssen künftig die Mengen an Fett, gesättigten Fettsäuren, Kohlenhydraten, Zucker, Eiweiß und Salz. Die jeweiligen Inhaltsstoffe beziehen Weiter lesen

  • Zurückschicken

    Kommentar Autokäufer sollen künftig auf einen Blick sehen, wie umweltfreundlich ihr Neuwagen ist. Diese gute Idee liegt der farbigen Kennzeichnung und Einteilung in Güteklassen zugrunde. Doch die praktische Ausformung ist gründlich missraten und trägt allein die Handschrift der Industrielobby. Deshalb sollte die Verordnung noch einmal überarbeitet werden. Unfug ist die Koppelung von Verbrauch und Gewicht Weiter lesen

  • Je schwerer desto umweltfreundlicher?

    Bald hängen an Neuwagen Ökolabels wie beim Kühlschrank / Umweltverbände kritisieren gewichtsabhängige Einstufungen Autokäufern wird voraussichtlich ab diesem Herbst eine neue Kennzeichnung die Kaufentscheidung erleichtern. An einer farbigen Balkengrafik können die Kunden schnell feststellen, ob ihr erwünschtes Fahrzeug sparsam ist oder zu den Spritschluckern gehört. Was bei der Auswahl von Kühlschränken oder Waschmaschinen schon lange Weiter lesen

  • Banken müssen über Risiken und Nebenwirkungen informieren

    Ab diesem Freitag müssen Banken und Sparkassen Info-Blätter zu Anlageprodukten herausgeben. Was ändert sich bei der Bankberatung? Die Kundenberater von Banken und Sparkassen sind ab dem 1. Juli verpflichtet, den Sparern zu den von ihnen empfohlenen Produkten ein Produktinformationsblatt auszuhändigen. „Für den Verbraucher werden Kosten und Risiken einer Geldanlage künftig auf den ersten Blick erkennbar Weiter lesen

  • Lehrstellenmangel ist bald ein Fremdwort

    Ausbildungsplatzangebot auf Rekordniveau / Im Osten fehlen schon Bewerber Ganz neue Töne erklingen aus dem Haus der Bundesagentur für Arbeit (BA). Statt lauter Klagen über Hunderttausende Schulabgänger, die kurz vor Beginn des Lehrjahres noch keine Stelle gefunden haben, genießen die Nürnberger in diesem Jahr einen neuen Trend. “In einigen Regionen gleicht sich schon jetzt die Weiter lesen

  • Besucher von Kino.to können kaum belangt werden

    Die Rechtslage beim Schauen von Raubkopien im Netz ist umstritten Ganz neue Erfahrungen muss eine Berlinerin wie vermutlich Hunderttausende andere junge Leute in Deutschland seit dieser Woche machen. „Das Fernsehprogramm ist öde“, stellt sie fest. Statt wie sonst kostenlos neue Actionfilme im Internet zu schauen, flimmert jetzt nur noch das übliche Programm über den Bildschirm. Weiter lesen

  • Minister halten Rohkostwarnung aufrecht

    Höhepunkt der Ehec-Ausbreitung könnte überschritten sein / Hinweise auf Sprossenbetrieb als Keimzelle der Krankheit verdichten sich / Bauern können auf zusätzliche Millionenhilfe hoffen Kritik am Krisenmanagement von Bund, Ländern und nachgeordneten Behörden wollte nach einem Treffen aller Beteiligten mit EU-Gesundheitskommissar John Dalli niemand wagen. „Wir müssen die Lektion aus diesem Ausbruch lernen“, sagte der Malteser Weiter lesen

  • Keine Entwarnung für Tomaten, Gurken und Salate

    EHEC Die Bundesregierung warnt weiter vor dem Verzehr von Gurken, Tomaten und Blattsalaten. Dies gelte insbesondere für Norddeutschland, sagte ein Sprecher des Bundesverbraucherministeriums. Hintergrund ist die noch immer ungeklärte Herkunft des EHEC-Keims. Auch für Rohkost aus anderen Regionen Deutschlands oder für importierte Ware gilt die Empfehlung der Experten des Robert-Koch-Instituts (RKI). Außerdem raten die Wissenschaftler, Weiter lesen

  • Die Rente ist immer noch sicher

    Vor 100 Jahren wurde der Sozialstaat mit der Reichversicherungsordnung festgeschrieben Der erzkonservative Fürst Otto von Bismarck war keineswegs ein Freund der Besitzlosen, als er in Deutschland die Sozialversicherung per Ordre de Mufti, besser de Reichskanzler einführte. „Mein Gedanke war, die arbeitende Klasse zu gewinnen, oder soll ich sagen zu bestechen, den Staat als soziale Einrichtung Weiter lesen

  • Benzin wird doch am Wochenende teurer

    Kartellamt weist Mineralölkonzernen synchrone Preisgestaltung nach Jetzt ist es amtlich: Der Preis für Kraftstoffe steigt ohne sachlichen Grund am Wochenende und in Ferienzeiten. „In der Regel sind die Benzinpreise an Freitagen am höchsten und an Montagen am niedrigsten“, teilte das Bundeskartellamt mit. Allein durch eine besonders erhöhte Nachfrage lasse sich dies entgegen den Beteuerungen der Weiter lesen

  • „Wir brauchen Instrumente wie die Entflechtung“

    Im Interview Die Schwierigkeiten der Verbraucherschützer im Umgang mit mächtigen Konzernen und die aktuellen Sorgen der Konsumenten kennt der Chef des Bundesverbands der Verbraucherzentralen (vzbv), Gerd Billen, bestens. Der 55-jährige Sozialwissenschaftler steht dem Verband seit 2007 vor. Frage: Die großen Themen von der Eurokrise bis zur Energiewende dominieren die Politik. Ist der Verbraucherschutz auf einem Weiter lesen

  • Ebay will anderes Image

    Viele Millionen Euro gegen den Ruf als Flohmarkt für Gebrauchtes Das Internet-Auktionshaus Ebay will sich mit großem Reklameaufwand ein neues Image verpassen. Das Unternehmen will weg vom Bild eines Gebrauchtwarenhändlers und sich künftig als „Einkaufsuniversum“ für neue und alte Produkte präsentieren. Nach Angaben von Markenchef Jan Waltenbauer kostet die dafür ins Leben gerufene Werbekampagne einen Weiter lesen

  • Wettbewerb auf der Schiene bedroht

    Bei Ausschreibungen im Nahverkehr bieten immer weniger Privatbahnen mit / Verbände beklagen ungleiche Startbedingungen Die marktbeherrschende Stellung der Deutschen Bahn (DB) ist trotz der Marktöffnung noch immer unangefochten. Das geht aus dem Wettbewerber-Report 2010/2011 hervor, den die Konkurrenten in Auftrag gegeben haben. Danach bestreitet die DB im Nahverkehr noch 87,5 Prozent der Verkehrsleistung, im Fernverkehr Weiter lesen

  • Ampelfarben für Restauranthygiene

    Länder wollen einheitliche Kennzeichnung für Hygiene in der Gastronomie einführen An diesem Donnerstag wollen die Verbraucherminister der Länder in Bremen den Weg für ein Hygienebarometer in Gaststätten und Imbissbuden freimachen. Die Gäste sollen künftig schon am Eingang zum Speiseraum erkennen, ob die Lebensmittelkontrolleure hygienische Mängel in Küche, Toilette oder Lagerräumen gefunden haben. Im Gegensatz zur Weiter lesen