Kategorie: Gesellschaft

  • Schwester Agnes reist nach Westen

    25 Jahre Mauerfall – Was haben wir gelernt? Teil 2: Hausärzte können durch mobile Praxishelferinnen entlastet werden In Zeiten des Ärztemangels klingt es heilsam: Nicht alles können und müssen überlastete Hausärzte selber machen. Blutdruck messen und Blutproben nehmen, Wunden versorgen und Verbände wechseln – vieles können sie abgeben an mobile Helfer. Diese fahren zu den Weiter lesen

  • Online-Shopping und sprechende Einkaufswagen

    Wie werden wir später Lebensmittel einkaufen? Die Milch-Drohne kommt erstmal nicht, dafür aber die Scannerkasse ohne Personal Das erste Selbstbedienungsgeschäft für Lebensmittel in Deutschland eröffnete vor 65 Jahren, September 1949, im Hamburger Stadtteil St.Georg. Manche Kunden trauten sich anfangs nicht, die Gemüsedosen und Kaffeepackungen selbst aus den Regalen zu nehmen – vorher waren schließlich alle Weiter lesen

  • Mitten ins Herz

    Gründe für Wachstum und die Kritik daran Mit Kleinkram geben sich die Organisatoren des Kongresses in Leipzig nicht ab. Es geht um das große Ganze. „Degrowth“ ist das Thema, übersetzt „Rücknahme von Wachstum“ oder „Anti-Wachstum“. Die Botschaft zielt ins Herz der westlichen Marktwirtschaft. Diese wächst seit 200 Jahren. Um das Jahr 1800 waren die preußischen Weiter lesen

  • „Die Mittelschicht spürt, wie stressig das Leben ist“

    Viele Bürger würden am Wachstum zweifeln, sagt Philosophin Muraca. Degrowth-Kongress in Leipzig Hannes Koch: Die Deutsche Forschungsgemeinschaft ist ein Hort der etablierten Wissenschaft. Wieso bezahlt eine so staatstragende Institution Forschung über ein so systemkritisches Thema wie den Abschied vom Wirtschaftswachstum? Barbara Muraca: Ein Ausgangspunkt unserer Untersuchungen besteht darin, dass Wirtschaftswachstum für Industriegesellschaften keine Selbstverständlichkeit mehr Weiter lesen

  • Jede Region hat ihre Begabung

    25 Jahre Mauerfall – was haben wir gelernt? Teil 1: Wie Städte und Regionen sich neu erfinden Bis vor wenigen Jahren war Glaucha, ein Stadtteil von Halle an der Saale, ein trister Ort. Viele der Wohnhäuser standen leer und verfielen. Die Eigentümer interessierten sich nicht für ihre Immobilien, weil keine Mieter zu finden waren. Das Weiter lesen

  • US-Bürger brauchen Geld von Mama

    Junge Amerikaner, die länger in Berlin leben wollen, dürfen oft nicht arbeiten. EU-Bürger, Australier, Kanadier und andere Nationalität haben es deutlich leichter Als Bewohner einer attraktiven Stadt müssen Berliner ihren ausländischen Freunden öfters solche Fragen beantworten: Wie lange darf ich hier bleiben? Ist es vielleicht sogar möglich, eine Zeit lang in Berlin zu arbeiten? Entgegen Weiter lesen

  • Hochauflösendes Fernsehen

    Wir retten die Welt Zwei Jahre leistete ich hinhaltenden Widerstand. Der alte, kleine Röhrenfernseher (immerhin Farbe) funktionierte ja noch. Immer wieder vertröstete ich meinen jetzt 14 Jahre alten Sohn: Geht doch auch so, vielleicht nächstes Jahr… Dann aber kam die Weltmeisterschaft. Kurz vorher gab ich auf. Wir recherchierten, verglichen Produktests und fuhren schließlich in die Weiter lesen

  • Karstadt wird gebraucht

    Kommentar von Hannes Koch Das Kaufhaus ist tot, es lebe das Kaufhaus. Dieses Konsum-Konzept, das uns seit 130 Jahren begleitet, ist nicht überholt. Aber man muss es modernisieren. Das ist Karstadt-Eigentümer Nicolas Berggruen offenbar zu teuer – und wahrscheinlich auch zu anstrengend. Vielleicht hilft hier ein Rat: Komm, Junge, werd mal erwachsen. Verkrümeln gilt jetzt Weiter lesen

  • Den Internetkonzernen ein Schnippchen schlagen

    Wie man Surfen und E-Mail sicherer machen kann. Tipps, um die digitale Privatsphäre zu schützen Mehr Bundesbürger interessieren sich dafür, wie sie ihre Nutzung des Internets sicherer machen können. Ausgelöst wird dieses Bedürfnis durch die immer noch nachwirkenden Schockwellen der Informationen, die der frühere US-Geheimdienstmitarbeiter Edward Snowden veröffentlichte. Seitdem ist einer breiteren Öffentlichkeit bekannt, dass Weiter lesen

  • Tourismus kann Zufriedenheit der Einheimischen erhöhen

    Attraktivität einer Stadt oder Region für Reisende dient auch den Einwohnern, sagen Wissenschaftler Tourismus in Deutschland trägt dazu bei, dass die Lebenszufriedenheit der Bundesbürger steigt. Das ist das Ergebnis einer bislang unveröffentlichten Untersuchung auf Basis des Sozio-oekonomischen Panels beim Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW). „Die Lebenszufriedenheit von etwa 70 Prozent der deutschen Bevölkerung nimmt zu, Weiter lesen

  • Helme sind gesünder

    Pro Helmpflicht von Hannes Koch Ein Blick in die Straßenverkehrsordnung hilft. Wer schneller als 20 Kilometer pro Stunde mit einem Motorrad, Mofa oder ähnlichem Gefährt unterwegs ist, muss einen Helm tragen. So beantwortet sich die gerade heiß debattierte Frage nach der Helmpflicht für Radfahrer eigentlich selbst. Ja, auch Radfahrer sollten gesetzlich verpflichtet werden, ihren Kopf Weiter lesen

  • Bericht aus dem Reich des Bösen

    Agententhriller und Aufklärungsbuch: Journalist Greenwald über den Fall Snowden. Die US-Geheimdienste wollen „alle Daten“ Edward Snowden sitzt am Tisch und zieht sich eine Decke über den Kopf. So will er verhindern, dass irgendwelche Geheimdienste mit Kameras, die eventuell in die Decke des Hotelzimmers eingebaut sind, die Passwörter seiner Laptops ausspähen. Vor die Zimmertür legt er Weiter lesen

  • Besser leben mit Europa

    Was die vermeintlich hassenswerte Bürokratie in Brüssel Gutes für unseren Alltag leistet Die EU schreibt uns vor, wie krumm die Gurke sein darf, und dann nimmt sie uns die wunderbar warm leuchtende Glühbirne weg. Solche Gedanken hegen nicht wenige Bürger, wenn sie an Europa denken. Dabei macht Brüssel unseren Alltag in vieler Hinsicht einfacher. Hier Weiter lesen

  • „Geld für die Bedürfnisse der Menschen nutzen“

    Professor Reinhard Loske fordert die Geldwende. Das Finanzsystem solle vermehrt sozialen und ökologischen Zielen dienen Hannes Koch: Herr Loske, Sie plädieren für eine Geldwende. Was soll das sein? Reinhard Loske: Die Analogie zur Energie- und zur Agrarwende ist kein Zufall. Schon heute investieren viele Bürger Geld in soziale und ökologische Projekte. Oder sie betreiben Genossenschaften Weiter lesen

  • Zwischen Umweltverantwortung und Ökolyrik

    Viele Unternehmen aus Deutschland sind Vorreiter für eine grüne Wirtschaft. Rückschläge bleiben aber möglich Wer wissen will, welchen Schaden die Produktion seines Sportschuhs der Natur zufügt, wird bei Puma schlauer. Auf 4,29 Euro beziffert der Sportartikelhersteller die ökologischen Kosten eines Paars des Modells „Suede“ – darunter 2,16 Euro für den Ausstoß klimaschädlicher Abgase und 61 Weiter lesen

  • Wie sauber ist der Fußball?

    Das Geschäft Fußball agiert oft an der Grenze des Strafraums. Ein Würzburger Club zeigt, wie es sauber zugehen kann. Wirtschaft / Fußball / Mulke Von der ersten Bundesliga sind die Würzburger Kickers weit entfernt. Der semiprofessionell geführt e bayrische Club peilt mittelfristig den Aufstieg aus der vierten in die dritte Liga an. Dafür spielen die Weiter lesen

  • Reiselust steigt weiter und weiter

    Veranstalter erwarten ein weiteres Rekordjahr. Deutschland und Spanien bleiben die beliebtesten Ziele. ITB meldet ausgebuchte Hallen. Urlaub bleibt in der Gunst der Deutschen ganz weit vorn. Die Veranstalter haben 2013 rund 40 Millionen Ferientrips verkauft und damit über 25 Milliarden Euro eingenommen, so viel wie nie zuvor. In diesem Jahr erwartet die Reisebranche einen weiteren Weiter lesen

  • Liberalismus gegen die ökonomischen und politischen Eliten

    Im Buch „Machtwirtschaft – nein danke!“ verbindet der Grüne Gerhard Schick Marktwirtschaft und Gemeinwohl Europa wird demokratischer, die Bürger sollen ihre Meinung sagen. Das hat EU-Handelskommissar, der Niederländer Karel De Gucht angekündigt. Mit der Konsultation der europäischen Öffentlichkeit hofft er, das umstrittene Freihandelsabkommen mit den USA zu retten. Denn mehr und mehr Bürger hegen Zweifel Weiter lesen