Kategorie: Internationales

  • Niebel erobert sein Ministerium

    Der neue Entwicklungsminister setzt Akzente. Selbst die Union kritisiert ihn dafür Selten kommt es im Politikbetrieb der Bundeshauptstadt vor, dass sich die eine Regierungspartei öffentlich über die Personalpolitik der anderen beschwert. In der Union hat man dieses Tabu nun verletzt. „Auch in anderen Parteien gibt es gute Entwicklungspolitiker“, kritisierte CSU-Entwicklungspolitikerin Dagmar Wöhrl eine Neubesetzung an Weiter lesen

  • Finanzhilfe nicht zu vermitteln

    Griechenland helfen? Contra von Wolfgang Mulke Direkte Hilfen für Griechenland lassen sich den Bürgern in seriösen Staaten der EU nicht vermitteln. Jahrelang haben die Hellenen fröhlich auf Pump gelebt. Währenddessen mussten zum Beispiel die deutschen Arbeitnehmer eine staatliche Rosskur bei den Sozialleistungen und sinkende Löhne hinnehmen, damit die Wirtschaft konkurrenzfähig und der Staat finanzierbar blieben. Weiter lesen

  • Schnelle Hilfe ist billiger

    Griechenland helfen? Pro von Hannes Koch Griechenland die finanzielle Hilfe in der augenblicklichen Notlage zu verweigern, wäre grundfalsch. Zwar hat das Land jahrelang über seine Verhältnisse gelebt und seine horrende Verschuldung billigend in Kauf genommen. Dies darf aber jetzt nicht als Rechtfertigung herhalten, auf stur zu schalten. Wären die europäischen Regierungen nicht bereit, dem Mittelmeerstaat Weiter lesen

  • Neue Offenheit

    Kommentar zum WEF in Davos von Hannes Koch Das diesjährige Weltwirtschaftsforum in Davos hat eine hoffnungsvolle Botschaft gesendet. Die alten Gräben existieren nicht mehr. Während in den vergangenen Jahrzehnten viele Konzernvorstände und Unternehmer reflexhaft gegen jeglichen Regulierungsversuch der Politik polemisierten, hat sich mittlerweile eine Mehrheit der Wirtschaftselite mit den staatlichen Eingriffen arrangiert. Diesen Wandel hat Weiter lesen

  • Die Polarisierung der Manager

    Reicht die Regulierung der Banken oder sind weitere staatliche Eingriffe sinnvoll? Im weltdemokratischen Diskurs beim World Economic Forum in Davos sind die Regulierungskeptiker in der Minderheit In rabiatem, leicht schwäbisch gefärbtem Englisch spricht Klaus Schwab eine deutliche Warnung aus. „Nach der Finanzkrise und der Wirtschaftskrise könnte 2010 die soziale Krise kommen“, mahnt der rotwangige Chef Weiter lesen

  • Ökonomen watschen Sarkozy ab

    Beim Weltwirtschaftsforum in Davos stößt die Forderung des französischen Präsidenten, die Weltwährungspolitik besser zu koordinieren, auf gemischte Reaktionen. „Lassen Sie uns keine Zeit mit solchen Debatten verschwenden“, sagt US-Ökonom Nouriel Roubini. Schon während der Rede des Präsidenten schüttelten sie im Auditorium die Köpfe. Viele der Unternehmer und Bankchefs im großen Saal des Konferenzzentrums von Davos Weiter lesen

  • Die Grundlage der nächsten Krise

    Beim diesjährigen Weltwirtschaftsforum in Davos fragt die globale Unternehmens- und Politikelite, ob sich schon wieder eine neue Blase an den Finanzmärkten bildet, und was dagegen zu tun ist Seit US-Ökonom Nouriel Roubini die Finanzkrise relativ genau vorhergesagt hat, ist er ein gefragter Experte. Die 80 Mitarbeiter seines privaten Forschungsinstitut beliefern die Welt täglich mit ökonomischen Weiter lesen

  • Die Zeichen der nächsten Krise

    Das Weltwirtschaftsforum in Davos diskutiert über Maßnahmen gegen einen erneuten Finanzcrash Nach dem Kollaps ist vor dem Kollaps. So sieht es Kenneth Rogoff, Ökonomie-Professor der Harvard-Universität in den USA. Deshalb bestreitet er ein Diskussionsforum beim Weltwirtschaftsforum in Davos, das den sorgenvollen Titel „Die nächste globale Krise“ trägt. „Die Ungleichgewichte in der Weltwirtschaft nehmen wieder zu“, Weiter lesen

  • Pleitegeier über der Ägäis

    Die wichtigsten Fragen und Antworten zur griechischen Finanzkrise Kann ein ganzer Staat zahlungsunfähig werden? Das und kommt vor. Deutschland traf es im letzten Jahrhundert gleich zwei Mal, jeweils in Folge der Weltkriege. 2002 konnte Argentinien seinen Schuldendienst nicht mehr leisten und in diesem Jahr ging Island praktisch Pleite. Der Mechanismus funktioniert so. Die Staaten geben Weiter lesen

  • Somalia und Afghanistan am korruptesten

    Deutschland auf Rang 14 der saubersten Länder / Transparency mahnt verstärkten Kampf gegen Bestechung an In Venezuela haben Reisende bei den häufigen Militärkontrollen auf den Fernstraßen häufig die Wahl. Entweder sie beglücken die bewaffneten Kontrolleure mit ein paar Zigaretten oder der Wagen wird erst einmal gründlich inspiziert, was einige Zeit dauert. Da entscheiden sich viele Weiter lesen

  • G20 drohen Investoren mit Steuern

    Der Krisengipfel von Pittsburgh erwägt erstmals internationale Steuern auf Finanztransaktionen. Banken sollen die Manager-Boni „sofort“ begrenzen. Keine konkreten Zahlen zu höherem Eigenkapital der Institute Der G20-Gipfel zur Finanzkrise hat einige Fortschritte erbracht. Erstmals ziehen die Regierungen der 20 wichtigsten Wirtschaftsnationen die Einführung internationaler Steuern für Finanztransaktionen in Betracht. Dies geht aus der Abschlusserklärung hervor, die Weiter lesen

  • G20 gehen an´s Eingemachte

    Die Regulierung der Finanzmärkte beschränkt Gehälter und Gewinne Eine neue und unerwartete Erfahrung machte unlängst Wolfgang Ziebart. Der ehemalige Vorstand des Chip-Herstellers Infineon erhielt die Nachricht, dass seine Pension gekürzt würde. Das Unternehmen ist nicht mehr bereit, Ziebart ab diesem September die gut 500.000 Euro jährlich als Altersgeld zu bezahlen, die einst vereinbart worden waren. Weiter lesen

  • Die Banken-Bremser von Pittsburgh

    Nur viel Gerede beim G20-Gipfel gegen die Finanzkrise? Nein, die Bankenregulierung kommt. Ja, es gibt Bewegung. Das große Geld wird etwas gebremst. Dies dürfte das wichtigste Ergebnis des Gipfels der 20 wichtigsten Wirtschaftsnationen sein, deren Regierungen sich ab Donnerstag in Pittsburgh/ USA treffen. Wenn Bundeskanzlerin Angela Merkel, Frankreichs Staatspräsident Nicolas Sarkozy, US-Präsident Barack Obama und Weiter lesen

  • „Die Saat der nächsten Krise“

    Vor dem G20-Gipfel fordert US-Ökonom Nouriel Roubini die Regierungen auf, die Finanzmärkte „aggressiv zu regulieren“. Denn die Banker „gewinnen neue Kraft“. Er warnt: „Jetzt beginnt die nächste Welle riskanter Geschäfte“ Hannes Koch: Prof. Roubini, Sie haben die Finanzkrise vorhergesagt und damit ins Schwarze getroffen. Können Sie auch den privaten Geldanlegern einen Rat geben? Was soll Weiter lesen

  • Merkels neue Kleider

    Kommentar zu Banker-Boni von Hannes Koch Im Märchen „Des Kaisers neue Kleider“ flaniert der Regent in großartigen Gewändern, die angeblich nur die Schlauen sehen können. Aus Angst, für dumm gehalten zu werden, schweigen alle, bis ein Kind ruft: „Aber er hat ja gar nichts an!“ So ähnlich könnte es Angela Merkel mit der Regulierung der Weiter lesen

  • Boni-Bremse für Banker

    Zusammen mit den EU-Regierungschefs will Kanzlerin Merkel die Bonuszahlungen auf ein „angemessenes“ Maß reduzieren. Debatte über Tobin-Steuer beim G20-Gipfel in Pittsburgh fraglich Schärfere Regelungen für Bonuszahlungen in Banken will Bundeskanzlerin Angela Merkel zusammen mit den Regierungschefs der Europäischen Union durchsetzen. „Konkrete Ergebnisse“ in dieser Richtung müsse der Gipfel der wichtigsten Wirtschaftsnationen (G20) nächste Woche in Weiter lesen

  • „Die wunderbare Fähigkeit des Vergessens“

    Der New Yorker Finanzprofessor Terrence F. Martell glaubt nicht an den schnellen Aufschwung. Skeptisch ist er auch, dass durchgreifende Lehren aus der Krise gezogen werden Hannes Koch: Nach der großen Krise bessert sich die Lage der Wirtschaft erstaunlich schnell. Können wir aufatmen und davon ausgehen, dass bald wieder eine Art Normalzustand erreicht sein wird? Terrence Weiter lesen

  • IWF-Chef befürchtet Erholung ohne Jobs

    Strauss-Kahn warnt vor zu schnellem Ende der Anti-Krisen-Programme Wenn das Haus brennt, muss die Feuerwehr erst einmal den Brand löschen. Um die Schäden, die das Löschwasser anrichtet, solle man sich erst später kümmern. Mit diesem weisen Vergleich beschrieb Dominique Strauss-Kahn, der weißhaarige Chef des Internationalen Währungsfonds, seine Haltung zur Wirtschaftskrise. Zwischen den Zeilen warnte er Weiter lesen