Kategorie: Internationales
-
Der Preis des Wassers
Früher war es oft ein Tabu, für Wasser Geld zu verlangen. Heute zeigt sich dagegen: Hat die wichtigste Ressource der Erde einen sozialverträglichen Preis, kommt die Entwicklung voran Von Hannes Koch und Wolfgang Mulke Die Wasseruhr beweist es. Jeder Tropfen Wasser wird abgerechnet. Das gilt nicht nur für die Bauern und Privathaushalte, sondern auch für Weiter lesen
-
Mehr Geld für Afrika
Deutschland solle die Hilfe erhöhen, fordern Entwicklungsorganisationen. Reiche Länder bleiben hinter ihren Versprechen zurück Angesichts der Wirtschaftskrise dürften die reichen Länder die armen Staaten nicht vergessen, warnte am Donnerstag der südafrikanische Friedensnobelpreisträger Erzbischof Desmond Tutu. Als Schirmherr der Entwicklungsorganisation One forderte Tutu Deutschland und andere Industrieländer auf, ihre finanziellen Zusagen für die Entwicklung in Afrika Weiter lesen
-
Goliath hat Recht
Kommentar von Hannes Koch Als David im Kampf gegen den Goliath Deutschland inszeniert sich Luxemburgs Regierungschef Jean-Claude Juncker. „Wir waren schon einmal besetzt“, sagt Juncker in Anspielung auf den Einmarsch der Wehrmacht vor 69 Jahren – und wehrt sich damit gegen den aktuellen Vorwurf des großen Nachbarn, das kleine Luxemburg unterstütze die Steuerhinterziehung. Während in Weiter lesen
-
Steinbrück: Deutschland war keine Steueroase
Bundesfinanzminister wehrt sich gegen Vorwürfe aus Luxemburg Im Streit um den Umgang mit Steueroasen ist Bundesfinanzminister Peer Steinbrück (SPD) in die Defensive geraten. Am Montag ließ er zurückweisen, dass Deutschland selbst bis vor wenigen Jahren die Steuerhinterziehung begünstigt habe. Diesen Vorwurf hatte am Wochenende der luxemburgische Regierungschef Jean-Claude Juncker erhoben. Das Dementi änderte freilich nichts Weiter lesen
-
Bankenaufsicht oder Kosmetik?
Die Beschlüsse des G20-Gipfels zur Kontrolle der Finanzinstitute, Hedgefonds und Ratingagenturen sind gut. Ob tatsächlich eine schärfere Aufsicht ausgeübt wird, steht aber auf einem anderen Blatt Der Gipfel der 20 wichtigsten Industrie- und Schwellenländer wollte in London globale Politik machen. Das war der Anspruch der Regierungschef, aber auch die Hoffnung vieler Menschen. Nun ist die Weiter lesen
-
Halber Erfolg in London
Kommentar von Hannes Koch Der Gipfel der 20 wichtigsten Industrie- und Schwellenländer in London hat sich zusammengerauft. Die Regierungschefs haben keinen Erfolg auf der ganzen Linie geschafft, aber auch keinen Misserfolg produziert. Denn erstmals seit dem Beginn der neuen Globalisierung in den 1980er Jahren trauen sich die Regierungen selbst mehr Macht zu. Bestand das Ergebnis Weiter lesen
-
Mehr Licht als Schatten
Zeichen der Hoffnung bringt der G20-Gipfel gegen die Finanzkrise in dieser Woche. Obama, Brown und Merkel können sich zwar nicht auf ein gemeinsames Konjunkturprogramm einigen, beschließen aber Kontrolle der Banken Die Situation entbehrt nicht einer gewissen Skurilität. Da ist die gefährlichste Finanz- und Wirtschaftskrise seit 100 Jahren im Gange, doch Bundeskanzlerin Angela Merkel redet vom Weiter lesen
-
Suche nach gemeinsamer Antwort auf Finanzkrise
Regierungen der wichtigsten Wirtschaftsnationen beschließen schärfere Kontrolle von Hedgefonds und Rating-Agenturen. Uneinigkeit über globales Konjunkturprogramm. Mehr Geld für den Internationalen Währungsfonds Eine gemeinsame Antwort auf die weltweite Finanz- und Wirtschaftskrise zu finden, fällt den Regierungen der 20 größten Industrie- und Schwellenländer sichtlich schwer. Bei den Vorbereitungen im britischen Horsham für den G20-Gipfel Anfang April waren Weiter lesen
-
EU entdeckt die soziale Marktwirtschaft
Kontrollen für Banken, Sanktionen gegen Steueroasen – Europas Regierungen finden klar Worte gegen unverantwortliche Investoren Wie soll die Kontrolle der Privatwirtschaft durch die Politik aussehen? Diese einfache Frage muss beantworten, wer eine Wiederholung der aktuellen Finanzkrise verhindern will. Bei der Suche nach einer Lösung kamen Bundeskanzlerin Angela Merkel, Großbritanniens Premierminister Gordon Brown, der französische Staatspräsident Weiter lesen
-
Worte statt Taten
Kommentar von Hannes Koch Die Finanzkrise hat einen neuen politischen Konsens hervorgebracht. Dieser gilt auf der rhetorischen Ebene schon europaweit. Während bislang die Wirtschaft die Politik bestimmte, soll es künftig umgekehrt sein. Keine Bank ohne öffentliche Kontrolle, kein Staat der Erde ohne Finanzamt! Ein mutiger Schlachtruf. Allein uns fehlt der Glaube: Wird die gute Absicht Weiter lesen
-
Steinbrück treibt Bankenregulierung voran
Finanzminister hofft auf Konsens zur Kontrolle risikoreicher Hedgefonds. Ab morgen tagen die wichtigsten Industriestaaten in Rom und beraten über die Finanzkrise Ein internationaler Konsens zur besseren Steuerung des Finanzsystems zeichnet sich ab. Dazu gehöre die „direkte Regulierung“ von Hedgefonds, sagte Finanzstaatssekretär Jörg Asmussen am Mittwoch. Wenn ab morgen die Finanzminister der wichtigsten Industriestaaten (G7) in Weiter lesen
-
„Merkel hat versprochen und gehalten“
Der Afrika-Aktivist und Rocksänger Bob Geldof lobt die Kanzlerin für die Erhöhung der Entwicklungshilfe. Gleichzeitig kritisiert er die Agrarpolitik als „Protektionismus der übelsten Sorte“ Hannes Koch: Sie fordern die Bundesregierung auf, ihre Entwicklungshilfe für Afrika zu erhöhen. Wie stark leidet der Kontinent unter der Finanz- und Wirtschaftskrise? Bob Geldof: Der Einbruch fällt nicht so stark Weiter lesen
-
Regulierung der Banken geplant
Aufsichtskollegien sollen Institute kontrollieren. Finanzstaatssekretär Jörg Asmussen will bald Ergebnisse vorlegen Angesichts des befürchteten Einbruchs der Wirtschaft ist die Ursache der Misere, die Finanzkrise, schon beinahe in Vergessenheit geraten. Von der Öffentlichkeit weitgehend unbeobachtet arbeiten die Regierungen daran, das Finanzsystem und die Banken besser zu regulieren. So bemüht sich eine vom deutschen Finanzstaatssekretär Jörg Asmussen Weiter lesen
-
Der echte Gipfel kommt erst noch
Der Weltfinanzgipfel in Washington wird kein neues, globales Finanzsystem beschließen. Die 20 Regierungen verabreden höchstens einen Fahrplan. Ökonom Bofinger befürchtet „kosmetische Änderungen ohne grundsätzliche Richtungswechsel“ Nach dem Weltfinanzgipfel, der ab Freitag in Washington stattfindet, wird man sich wieder einmal verwundert die Augen reiben. Ungläubig wird man den dürren Text der Abschlusserklärung lesen und sich fragen, Weiter lesen
-
„EU sollte Ausnahmen bei Freizügigkeit akzeptieren“
Nach dem Brexit plädiert Ulrich Hoppe, der Hauptgeschäftsführer der Deutsch-Britischen Industrie- und Handelskammer, für einen Kompromiss mit Großbritannien Hannes Koch: Sie vertreten die Interessen der deutschen Unternehmen in Großbritannien. Deshalb liegt Ihnen der Freihandel zwischen der EU und den Inseln am Herzen. Würden Sie dafür in Kauf nehmen, dass die Briten die Niederlassungsfreiheit für EU-Bürger Weiter lesen