Kategorie: Umwelt

  • Teurer Atomschrott

    Union und SPD debattieren über Fonds zur Finanzierung des Abbaus der Atomkraftwerke In neun Jahren sollen alle deutschen Atomkraftwerke abgeschaltet sein. Deshalb prüfen Union und SPD in ihren Koalitionsverhandlungen nun, wie die Kosten des Abbaus der Atomkraftwerke zu bewältigen sind. Die SPD schlägt vor, einen „öffentlich-rechtlichen Fonds“ zu gründen. Beschlossen ist dies aber noch nicht. Weiter lesen

  • Das Netz bringt Geld

    Volksentscheid zum Kauf des Berliner Stromnetzes: Was kann die Stadt von Stuttgart, Köln und München lernen? Normalerweise interessieren die Stromleitungen niemanden. Zwar liegen sie unter fast jedem Berliner Bürgersteig. Das fällt jedoch nur auf, wenn ein Baggerfahrer sie mal aus Versehen zerreißt und ganzen Straßenzügen das Licht ausknipst. Und jetzt kommt Claudia Kemfert, die Energieexpertin Weiter lesen

  • Der Honigrebell scheitert

    Karl-Heinz Bablok wollte seine Bienen vor Genmais schützen. Doch er verliert vor Gericht Er hat einmal geschlafen. Sich ein wenig gesammelt. Am Tag danach geht es für Karl-Heinz Bablok weiter. Bablok ist 57 Jahre, Schwabe, Herr über 20 Bienenvölker und ein Kämpfer. Er hat sich angelegt mit kraftstrotzenden Gegnern, mit dem Freistaat Bayern und dem Weiter lesen

  • Mit Öko-Blick betrachtet, ist genug Geld da

    Dieselsteuer, Entfernungspauschale – umweltschädliche Subventionen kosten Staat 51,6 Milliarden Euro Wie könnte mehr Geld in die staatlichen Kassen fließen, um beispielsweise mehr Lehrer einzustellen und Schulen zu renovieren? Das ist eine Kernfrage, die Union und SPD in ihren Koalitionsverhandlungen beantworten müssen. Das Umweltbundesamt (UBA) gibt nun einen aktuellen Hinweis, wo die Unterhändler ansetzen könnten: Die Weiter lesen

  • Energiewende nicht demontieren

    Kommentar zur steigenden Ökostromumlage von Hannes Koch Zumindest ein paar Stromversorger scheinen die Zeichen der Zeit erkannt zu haben. So will EnBW die Strompreise vorläufig nicht erhöhen, obwohl die Umlage für Ökostrom wieder einmal steigt. Damit räumt ein Teil der Energiewirtschaft ein, dass man die Energiewende nicht umstandslos verantwortlich machen kann für höhere Stromkosten. Es Weiter lesen

  • "Fisch ist im Grund Bio"

    Die Fischbestände erholen sich langsam / Der Stör ist wieder in der Ostsee Belustigt hält Verbraucherministerin Ilse Aigner einen erwachsenen Dorsch vor die Kameras der Fotografen. Den Meeresräuber hat sie per Netz zuvor aus der Ostsee ziehen lassen, zusammen mit Schollen, Flundern, den ortstypischen Quallen und einem Seestern, den sie ziemlich süß findet. In den Weiter lesen

  • Deutschland fördert Braunkohle in Griechenland

    Bundesregierung genehmigt Hermes-Kreditgarantie für klimaschädliches Kraftwerk. Kritik von Linken und Ökologen Offiziell gibt die Bundesregierung gerne den Öko-Weltmeister. Saubere Energie und Klimaschutz spielen in Reden eine große Rolle. Auf der Ebene praktischer Politik sieht manches anders aus. Dies illustriert nun auch die Unterstützung für das überschuldete Griechenland. Mit einer staatlichen Kreditgarantie will die Bundesregierung dort Weiter lesen

  • Bald gibt es die schusssichere Bioweste

    Bundeskabinett will Strategie für Bioökonomie beschließen Bio liegt nicht mehr nur bei Lebensmitteln im Trend. Auch die Industrie entdeckt nach und nach Rohstoffe aus der Natur für sich und entwickelt daraus neue Produkte. „Derzeit wird sogar eine schusssichere Weste auf Biobasis entwickelt“, sagt Landwirtschaftsministerin Ilse Aigner. Die Ministerin sieht gewaltige wirtschaftliche Möglichkeiten durch die mit Weiter lesen

  • Wieder einmal steigt die Stromrechnung

    Sind die Kosten der Ökoenergie die Ursache – oder die Gewinnmargen der Unternehmen, wie das Öko-Institut meint? Die Privathaushalte müssen im kommenden Jahr voraussichtlich abermals mehr Geld für Strom ausgeben. Einer Prognose des Öko-Instituts zufolge steigt dann die Umlage für Elektrizität aus erneuerbaren Quellen von jetzt 5,3 auf etwa 6,1 Cent pro kWh. Das würde Weiter lesen

  • Kommt die Versicherungspflicht gegen Naturkatastrophen?

    Das DIW hat ein bezahlbares Modell entwickelt Alle Besitzer von Wohngebäuden sollen eine Versicherung gegen so genannte Elementarschäden abschließen. Dazu gehören neben Überflutungen und Starkregen auch Lawinen, Erdrutsche, Hagelschlag, Erdbeben, Sturmfluten oder Feuer. Diesen Vorschlag macht das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW). „Die flächendeckenden Risiken nehmen zu“, erläutert der Schadensexperte des Instituts, Reimund Schwarze. Deutschland Weiter lesen

  • Zu langsam für die Energiewende

    Bundesregierung lasse sich zu viel Zeit mit der Regulierung des Strommarktes, kritisiert BaWü-Umweltminister Untersteller Wenn wirklich zwischen 2015 und 2022 alle deutschen Atomkraftwerke abgeschaltet werden sollen, muss bis dahin noch einiges passieren. Nach gegenwärtigem Stand könnte dann zeitweise die Stromleistung von fünf bis zehn großen Kraftwerken fehlen – trotz des schnellen Neubaus von Wind- und Weiter lesen

  • Den Schatz bewahren

    Kommentar zum Fracking von Hannes Koch Grundsätzliche Lösungen sind oft ideologisch und realitätsfern. Deshalb sollte sich die Bundesregierung jetzt nicht auf ein „Ja“ oder „Nein“ zur Erdgas-Fördermethode des Frackings festlegen. Die Zeit dafür ist noch gekommen – das zeigt auch das neue Gutachten des Sachverständigenrats für Umweltfragen. Wie viele Bürger, Kommunalpolitiker und Wissenschaftler äußern die Weiter lesen

  • Regierungsberater bezweifeln Vorteile des Erdgas-Frackings

    Gaspreis würde nicht sinken, argumentiert Sachverständigenrat für Umweltfragen Die Hoffnungen auf einen Rohstoffboom in Deutschland dämpft der Sachverständigenrat für Umweltfragen. In seinem am Freitag veröffentlichen Gutachten rät das Beratungsgremium der Bundesregierung davon ab, große Mengen von Erdgas mit der Methode des Frackings aus dem Boden zu holen. Das Vorsorgeprinzip gebiete, die Auswirkungen auf die Umwelt Weiter lesen

  • Das Gezwitscher um die Energiewende

    Ein Jahr Bundesumweltminister Peter Altmaier: Das Strompreisproblem ist noch immer ungelöst Die Aufgabe, die die Kanzlerin Peter Altmaier übertrug, erfüllt dieser gut. Sie besteht darin, bis zur Bundestagwahl im September nichts anbrennen zu lassen. Das muss nicht heißen, dass der Bundesumweltminister, der genau ein Jahr im Amt ist, die Probleme beispielsweise bei der Energiewende löst. Weiter lesen

  • Erst forschen, dann aufbrechen

    Umweltverbände plädieren für ein Verbot der neuen Erdgasförderung. Die Bundesregierung will sie dagegen unter Beschränkungen erlauben. Wie könnte ein Mittelweg aussehen? 66 Prozent der befragten Bundesbürger sprachen sich Anfang Mai gegen die Förderung von Erdgas mittels Fracking aus. Hinter diesem Begriff verbirgt sich eine relativ neue Methode – tiefes Gestein wird mit Druckwasser und Chemikalien Weiter lesen

  • Greenpeace spielt mit der Angst

    Angeblich mehr als 3.100 Todesfälle jährlich durch Feinstaubemissionen / Versorger werfen Umweltorganisation Kampagne vor Durch die Feinstaubemissionen der 67 Kohlekraftwerke in Deutschland sterben nach Angaben von Greenpeace jährlich 3.100 Menschen vorzeitig. Diese Zahl errechnet der Energieexperte der Umweltorganisation, Gerald Neubauer, aus einer Studie der Stuttgarter Uni. „Das gesundheitsschädlichste Kohlekraftwerk ist Jänschwalde an der polnischen Grenze“, Weiter lesen

  • Kein Konsens ohne Konflikt

    Kommentar zur Endlagersuche von Hannes Koch Die rot-grüne Landesregierung Niedersachsens und Bundesumweltminister Peter Altmaier (CDU) tun das Richtige. Sie haben sich darauf verständigt, die Suche nach einem Atomendlager in Deutschland grundsätzlich neu zu beginnen. Und zwar ohne Vorbedingungen darüber, dass irgendwelche Orte ausgeschlossen werden oder besonders in Frage kommen. Nur so lässt sich, wenn überhaupt, Weiter lesen

  • Neuer Anlauf für Suche nach Atomendlager

    CDU-Umweltminister Altmaier und Rot-Grün in Niedersachsen schlagen Kompromiss vor Einen wesentlichen Fortschritt bei der Suche nach einem deutschen Atomendlager scheinen die Bundesregierung und Rot-Grün in Niedersachsen gemacht zu haben. Eine parteiübergreifende Enquetekommission soll demnach bis 2015 Kriterien für die Standortauswahl erarbeiten, erklärten Bundesumweltminister Peter Altmaier (CDU), Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) und der dortige Umweltminister Weiter lesen