Kategorie: Umwelt
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Unten Fisch, oben Tomaten
Bald könnte auf Supermarktdächern frisches Gemüse für den Verkauf wachsen Interessiert lässt sich Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner auf dem ehemaligen Berliner Flugfeld Tempelhof den Zusammenhang zwischen Gemüsebeeten und sozialen Kontakten erklären. 300 Hochbeete von 700 Kleingärtnern haben einen Teil des alten Airports erobert. Nach dem Vorbild Havannas und New Yorks bauen nun auch die Berliner zunehmend Weiter lesen
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Mehr Geld für Solaranlagen auf Dächern
Bund und Länder einigen sich über die Kürzung der Solarförderung. Gleichzeitig definieren sie das künftige Ende der Einspeisevergütung Bei der Kürzung der Solarförderung könnten Eigenheimbesitzer und Kommunen mit einem blauen Auge davon kommen. Die Einschnitte in die Vergütung für Sonnenstrom fallen für bestimmte Anlagen geringer aus, als ursprünglich geplant. Darauf haben sich Bund und Länder Weiter lesen
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Die Vision lebt weiter
Kommentar zur Elektromobilität Die Hoffnung auf einen Ersatz der Benzinmotoren durch saubere Elektroantriebe ist längst einer nüchternen Betrachtung gewichen. Das Elektroauto wird noch viele Jahre brauchen, bis es sich einen Massenmarkt erschließt. Und als Retter der Umwelt kommt es ohnehin nur in Frage, wenn der Strom für den Betrieb aus erneuerbaren Energien gewonnen wird. Sowohl Weiter lesen
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Aigner bleibt bei Gentechnik hart
Deutschland will EU-Vorstoß zu Gentechnik in Lebensmitteln stoppen / Ministerin will mehr Rechte für die Länder bei Anpflanzungen gegen FDP durchsetzen Bundesverbraucherministerin Ilse Aigner (CSU) lehnt eine Aufweichung der Regeln für gentechnisch veränderte Lebensmittel ab. Entsprechende Pläne der EU-Kommission will die Ministerin zu Fall bringen, noch bevor sie in den entscheidenden Brüsseler Gremien behandelt werden. Weiter lesen
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Zauberformel für die Zukunft
Rio+20: Gibt es bald verbindliche Öko-Ziele? Wenn die Menschheit so weitermacht wie bisher, wird die Welt für viele Erdenbürger auch künftig ein trister, dreckiger, armseliger Ort sein. Diese Erkenntnis lässt tausende Politiker, Bürgerinitiativen und Firmenlobbyisten ab Mittwoch in der brasilianischen Metropole Rio de Janeiro zusammenkommen. Sie wollen versuchen, die 193 Staaten der Vereinten Nationen endlich Weiter lesen
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Ein Wort für alle Fälle
Rio+20: Alles muss heute „nachhaltig“ sein – vor allem die Weltwirtschaft Wenn der Energiekonzern E.ON über seine Geschäfte berichtet, betont die Kommunikationsabteilung besonders, dass man „nachhaltig“ arbeite. Das klingt gut – irgendwie nach verantwortlichem Verhalten und Umweltschutz. Was aber verbirgt sich hinter diesem Statement genau? Einerseits gibt sich E.ON tatsächlich Mühe, neue Wege zu beschreiten. Weiter lesen
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„Unternehmen können nicht dauerhaft wachsen“
Rio+20: Ökonom André Reichel plädiert für Geschäftsmodelle, die ohne Expansion auskommen Hannes Koch: Eine „nachhaltige Entwicklung“ propagiert der UN-Gipfel in Rio. Muss die Wirtschaft auf Wachstum verzichten, damit Ökologie keine Worthülse bleibt? André Reichel: Ja, einiges spricht dafür, dass ein Wirtschaftswachstum wie in den vergangenen 60 Jahren und der eigentlich notwendige sorgsamere Umgang mit der Weiter lesen
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Autofahrer meiden Biosprit
Auch mehr als ein Jahr nach der Einführung von E10 werden technische Problem mit dem Motor befürchtet / Verband fordert mehr Aufklärung Auch 13 Monate nach der Einführung des E10-Benzins machen Autofahrer darum lieber einen großen Bogen. Der Marktanteil des Superkraftstoffs mit einer zehnprozentigen Beimischung von Bioethanol liegt derzeit nur bei 13 Prozent. „Es herrschen Weiter lesen
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Scheu
Kommentar Nicht nur das Kapital ist scheu wie ein Reh. Auch der Autofahrer geht ungern Risiken ein. Denn Der Kauf des Fahrzeugs hat in der Regel viel Geld gekostet. So wird an der Tankstelle die Säule mit dem Biospritgemisch E10 gemieden. Tief sitzt die Sorge, dass der eigene Wagen entgegen allen Beteuerungen von Politik und Weiter lesen
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Stromkabel-Bauer bitten Bürger um Kritik
Netzbetreiber planen 2.800 Kilometer neuer Starkstromleitungen. Jeder kann Stellung nehmen. Innerhalb der kommenden fünf Jahre sollen rund 2.800 Kilometer zusätzlicher Höchstspannungsleitungen durch Deutschland gebaut werden. Damit wollen die vier großen Netzbetreiber unter anderem den Windstrom von der Nordsee nach Süddeutschland schicken. Am Mittwoch gaben die Unternehmen die wahrscheinlichen Anfang- und Endpunkte bekannt. Ingesamt wollen Weiter lesen
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Beteiligung ist möglich – aber wenige wissen davon
Zum Plan für die neuen Stromleitungen kann jeder Bürger Stellung nehmen Stellen Sie sich vor, es gibt Bürgerbeteiligung, und kaum jemand greift ein. Diese merkwürdige Situation könnte wieder eintreten, wenn am Mittwoch der bundesweite Plan für die neuen Stromleitungen vorgestellt wird. 2011 gab es bereits einen ähnlichen Verfahrensschritt – und kaum ein Bürger nahm davon Weiter lesen
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Die Blockade lässt sich lösen
Kommentar zum Ausbau des Stromnetzes von Hannes Koch Deutschland ist ein blockiertes Land, so scheint es. Kaum wird irgendein größeres Vorhaben geplant oder gebaut, stehen zehntausende Bürger auf, gründen Initiativen, klagen und verzögern. Bahnhof Stuttgart 21, Flughafen Berlin, neuerdings der Bau von Stromleitungen für die Energiewende: Die Anliegen der einzelnen Anwohner und die Interessen der Weiter lesen
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Wende mit Geduld
Kommentar zum Energiegipfel von Hannes Koch Die Energiewende ist kein Desaster, sondern ein Generationenprojekt. Insgesamt wird es 40 bis 50 Jahre dauern, von nuklear-fossiler auf regenerative Energieversorgung umzusteigen. Angesichts dieses langen Zeitraums sind manche aktuellen Probleme, die auf den ersten Blick höchst kompliziert aussehen, nur kleine Klippen, die die Politik mit etwas Geduld ohne Schwierigkeiten Weiter lesen
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Neue Öko-Umlage soll Windparks finanzieren
Bundesregierung erwägt Aufschlag auf Stromrechnung Auf die Stromverbraucher kommen zusätzliche Kosten zu. Mittels eines neuen Aufschlages auf den Strompreis will die Bundesregierung die Kunden – vornehmlich private Verbraucher, aber auch Firmen – an den Ausgaben für die Windparks auf Nord- und Ostsee beteiligen. Das Thema steht auf der Tagesordnung des Gesprächs über die Energiewende zwischen Weiter lesen
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Merkel gerät aus dem Takt
Kommentar zum Rauswurf Norbert Röttgens Wer von der Bundesregierung vernünftige Politik erwartet, schüttelt über den Rauswurf von Norbert Röttgen den Kopf. Kanzlerin Angela Merkels hektische Entscheidung, den für die Wahlniederlage in NRW hauptverantwortlichen Bundesumweltminister komplett zu entsorgen, ist eher ein Zeichen der Schwäche, als der Stärke. Denn für CDU-Verhältnisse war Röttgen ein passabler Umweltminister. Er Weiter lesen
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Mehr Westwind bringt stärkeren Regen
Der Deutsche Wetterdienst bestätigt die Folgen des Klimawandels. Kraftwerke könnten unter Kühlwassermangel leiden Das Klima in Deutschland ändert sich – langsam, aber sicher. „Die vorherrschende Westwindzone verlagert sich nordwärts“, sagte Klaus-Jürgen Schreiber vom Deutschen Wetterdienst (DWD) am Donnerstag. Die Folge: Unsere Sommer werden heißer und trockener, die Winter milder und regenreicher. Mit diesen Aussagen, die Weiter lesen
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Autofahren mit gespeichertem Windstrom
Windfirma Enertrag und Mineralölkonzern Total verkaufen ökologisch hergestellten Wasserstoff Erstmals in Deutschland kann man jetzt mit gespeichertem Windstrom Auto fahren. Der französische Minerölkonzern Total verkauft ab Mittwoch an einer Tankstelle in Berlin Wasserstoff, den die brandenburgische Firma Enertrag mittels Windenergie erzeugt. Enertrag produziert den Strom unter anderem mit eigenen Windanlagen in der Uckermark. Seit einigen Weiter lesen
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Weniger Kerosin, mehr Konzentration
Ökonomieprofessor Niko Paech kritisiert den Zwang zum Wirtschaftswachstum und versucht Verzicht Professor Niko Paech lädt sich gerne Gäste ein. Wissenschaftler, die einen Vortrag in seiner Ringvorlesung halten, müssen aber eine besondere Voraussetzung erfüllen: Sie dürfen nicht mit dem Flugzeug kommen. „Wir organisieren eine kerosinfreie Veranstaltungsreihe“, sagt der Ökonom der Universität Oldenburg. Paechs wissenschaftliche Spezialität Weiter lesen