Kategorie: Umwelt
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Die Energie-Revolution in Beamtendeutsch
Abschied vom Atomstrom, Elektrizität aus Wind und Sonne – die Gesetze der schwarz-gelben Koalition sind im internationalen Vergleich einzigartig Mit den Gesetzen zum Atomaustieg und zur Energiewende, über die der Bundestag am Donnerstag abschließend verhandelte, ist Deutschland ganz weit vorne. Kein anderes Land schwenkt so grundsätzlich um. Auch die Planung für die nahezu hundertprozentige Versorgung Weiter lesen
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Mehr Bürgerbeteiligung bei Energiewende gefordert
Umweltverbände kritisieren den mangelnden Einfluss der Bürger beim Ausbau der neuen Überlandleitungen. Gesetz zur schnellen Planung am Donnerstag im Bundestag Hundert oder mehr Bürgerinitiativen protestieren schon heute bundesweit gegen den Bau von Windparks. Viele Gruppen werden hinzukommen, wenn erst die Planung der neuen Stromleitungen beginnt. Ohne massive Bürgerproteste wird die Wende zur regenerativen Stromerzeugung wohl Weiter lesen
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Neue industrielle Revolution
Kommentar zum Energie-Paket von Hannes Koch Sicherlich viel kritisieren kann man an den acht Gesetzen, mit denen die Regierung den Atomausstieg und die Energiewende besiegelt hat. Mieter und Stromkunden müssen künftig oft mehr für Ökostrom und die Wärmedämmung ihrer Wohnungen zahlen. Hausbesitzer und Firmen dagegen erhalten Steuervorteile – wie üblich, mag mancher denken. Alles hat Weiter lesen
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Hausbesitzer profitieren von der Energiewende
Höhere Steuerabschreibung für energetische Gebäudesanierung vom Bundeskabinett beschlossen. Mieter und private Stromkunden müssen mit leichen Preiserhöhungen rechnen Neue finanzielle Vorteile, teilweise aber auch neue Kosten kommen auf die Bürger im Zuge der Energiewende zu. Am Montag beschloss das Kabinett ein umfangreiches Gesetzespaket zum Atomausstieg. Unsere Zeitung beantwortet die wichtigsten Fragen. Welche Vergünstigungen erhalten Hausbesitzer? Die Weiter lesen
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„Wir rufen nicht zum großen Verzicht auf“
Aber die Deutschen sollten ihr Wohlstandsmodell überdenken, sagt Klaus Töpfer, Chef der Ethikkommission, zur Veröffentlichung des Ausstiegsgutachtens Hannes Koch: Die Bundesregierung peilt den Atomausstieg bis zum Jahr 2022 an. Die Ethikkommission hält den Ausstieg dagegen innerhalb von zehn Jahren für machbar, unter bestimmten Bedingungen sogar eher. Will sich die Bundesregierung zu viel Zeit lassen? Klaus Weiter lesen
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Zurück zum Konsens
Leitartikel zum Atomausstieg von Hannes Koch Man kann Gerhard Schröder und Jürgen Trittin vorwerfen, was man will. Jedenfalls waren die Spitzen der rot-grünen Koalition vor zehn Jahren erstaunlich hellsichtig. Der Atomausstieg, den sie damals mit den Energiekonzernen aushandelten, ist noch immer auf der Höhe der Zeit – von Details abgesehen. Im Kern könnte der neue Weiter lesen
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Auf dem Weg zum Ausstieg
Kommentar zum RSK-Bericht von Hannes Koch Daumen hoch oder Daumen runter für die deutschen Atomkraftwerke? Wer von den Physikern und Ingenieuren der Reaktorsicherheitskommission ein solches Urteil erwartete, muss nun enttäuscht sein. Der Bericht zur Sicherheit der AKW ist notwendigerweise uneindeutig. Die Wissenschaftler haben zahlreiche technische Fragen beantwortet und sind deshalb zu einem differenzierten Bild gelangt. Weiter lesen
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Manche Atomkraftwerke sind halbwegs sicher
Kein Kernkraftwerk erreicht die höchste Sicherheitsstufe in allen wichtigen Punkten. Gutachten der Reaktorsicherheitskommission im Auftrag der Bundesregierung. Für einige alte AKW ist das Aus damit wohl besiegelt Ein Atomunfall wie im japanischen Fukushima ist in Deutschland nicht zu erwarten, sagen die Ingenieure, Physiker und Experten der Reaktorsicherheitskommission. Nicht nur, weil hier keine Monsterwellen mit derartiger Weiter lesen
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Der weite Weg zum sauberen Auto
Die Wirtschaft pocht beim Elektroauto auf Staatshilfe. Die Wirtschaft pocht beim Elektroauto auf Staatshilfe. Der Bund will Käufer mit Vergünstigungen locken. Kritiker monieren einseitige Ausrichtung auf Industrieinteressen Leise und umweltfreundlich sollen Ende des Jahrzehnts rund eine Million Elektromobile auf Deutschlands Straßen rollen. Die neuen Antriebe werden durch erneuerbare Energien gespeist und schonen so das Klima. Weiter lesen
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Ethik-Kommission gibt Atomkraft höchstens zehn Jahre
Abgeschaltete Meiler sollen dauerhaft stillgelegt werden / Energiewende bringt wirtschaftliche Chancen Die von der Bundesregierung eingesetzte Ethik-Kommission gibt der Atomkraft in Deutschland noch höchstens zehn Jahre. Das geht aus dem Entwurf des Abschlussberichts des Gremiums hervor, der in der kommenden Woche vorgelegt wird. „Die Ethik-Kommission regt an, von einem Ausstiegskorridor zu sprechen“, heißt es darin. Weiter lesen
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„Zukunftskammer als dritte Säule der Demokratie“
Kulturwissenschaftler und Regierungsberater Claus Leggewie plädiert für mehr Partizipation der Bürger, aber auch für deren aufgeklärte Selbstbeschränkung, um die Energiewende voranzubringen Hannes Koch: Als Berater der Regierung plädieren Sie für die „große Transformation“. Deutschland solle seine Energieversorgung komplett auf umweltfreundliche Quellen ohne Öl, Kohle und Atom umstellen. Ist ein solch grundsätzlicher Wechsel in unserer Demokratie Weiter lesen
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Windenergie auf dem Meer wächst langsam
Erst drei von 94 geplanten Projekten verwirklicht. Ein Grund: Kapitalmangel der Bauherren. Kanzlerin nimmt ersten deutschen Ostsee-Windpark in Betrieb Schnell mehr Windenergie in die Stromleitungen einspeisen zu wollen, ist mittlerweile Konsens in Deutschland. Allerdings kommen die Baumaßnahmen besonders für Windparks auf dem Meer nur langsam voran. Darüber kann nicht hinwegtäuschen, dass Bundeskanzlerin Angela Merkel am Weiter lesen
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„Deutsche Atomkritik ist nicht irrational“
Haben die Deutschen eine Öko-Macke? Wollen wir deshalb als einziges Land möglich schnell alle AKW abschalten? Professor Udo Kukartz sieht einen Grund für die besondere deutsche Atomkritik im ausgeprägten Bedürfnis nach politischer Mitentscheidung Hannes Koch: Die Katastrophe von Fukushima hat in Deutschland eine neue Debatte über den schnellen Atomausstieg ausgelöst. In den meisten anderen Ländern, Weiter lesen
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Fehler auf allen Seiten
Neustart bei E10 fällig Bis vor wenigen Jahren standen auf den Verpackungen der Nahrungsmittelindustrie häufig Zahlen auf der Zutatenliste, denen ein großes „E“ vorangestellt war. Hinter den Kürzeln verbergen sich allerlei Zusatzstoffe der Rezeptur. Die auf möglichst natürliche Waren geeichten Verbraucher ließen die E-Lebensmittel irgendwann links liegen. Heute finden sich deshalb kaum noch welche in Weiter lesen
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Unsere Handys haben einen Preis
Kommentar zur Energiewende von Hannes Koch So geht es nicht weiter. In einem Jahr verbrauchen wir so viel Erdöl, wie in fünf Millionen Jahren entstanden ist. Deshalb plädieren die Umweltberater der Bundesregierung in ihrem neuen Gutachten für die „große Transformation“ hin zu einem nachhaltigen Energiesystem. Denn spätestens in ein paar Jahrzehnten ist Schluss mit der Weiter lesen
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Ein unbescheidener Ratschlag: alles ändern
Umweltberater der Bundesregierung fordern schnellen Atomausstieg und mehr Sparsamkeit beim Stromverbrauch. Das aber ist nur ein kleiner Teil der großen Transformation, dem globalen Abschied vom „nuklear-fossilen Energiesystem“ Über Schönheitskorrekturen reden sie nicht, sondern über das große Ganze, grundsätzlich und global. Die zwei Frauen und sieben Männer des Wissenschaftlichen Beirats der Bundesregierung für Globale Umweltveränderungen gaben Weiter lesen
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Auch die schönste Energiewende hat Nachteile
Umweltberater der Bundesregierung präsentieren heute Konzept für den weltweiten Ausstieg aus der nuklear-fossilen Energieproduktion. Beiratsmitglied Claus Leggewie: „Keine reine Win-Win-Situation“ Keine Atomkraftwerke mehr, 100 Prozent Strom aus Wind und Sonne, trotzdem freier Blick aus dem eigenen Garten bis zu den Alpen. So mag sich mancher Grüner in den beschaulichen Kleinstädten der Schwäbischen Alp die Zukunft Weiter lesen
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Schlechte Karten für alte AKW
Umweltminister Röttgen präsentiert neue Kriterien für Sicherheitscheck der Atomkraftwerke. Den Absturz eines vollbetankten Airbus A380 würde wohl keines überstehen Bis Mitte Juni will Bundesumweltminister Norbert Röttgen (CDU) einen neuen gesellschaftlichen Atomkonsens herstellen. Diesen solle der Bundestag als Novelle des Atomgesetzes beschließen und damit die Frage beantworten: Welche deutschen Atomkraftwerke dürfen nach der Katastrophe von Fukushima Weiter lesen