Kategorie: Wirtschaft

  • Brüssel drängt auf Stromreform

    Rabatte für Stromkosten bei ThyssenKrupp, Vergünstigungen für deutsche Windkraftwerke – die Europäische Kommission will dagegen vorgehen Die IG Metall, die Kollegen von der Chemiegewerkschaft und auch der Betriebsrat von ThyssenKrupp Stahl stehen schon an den Startblöcken. Man bereitet Erklärungen und Proteste gegen die EU-Kommission vor. Denn Wettbewerbskommissar Joaquin Almunia eröffnet am Mittwoch ein Beihilfeverfahren – Weiter lesen

  • Wenig Freunde bei den Konzernen

    In der Energiewirtschaft ist der neue Staatssekretär Baake nicht beliebt. Schub für Energiewende? Fällt der Name von Rainer Baake, richten sich bei einigen Managern der Stromkonzerne RWE und E.ON die Nackenhaare auf. Der neue, grüne Staatssekretär im Bundeswirtschaftsministerium genießt einen widersprüchlichen Ruf – bei den Konzernen löst er Sorgen aus, andere Unternehmen schätzen Baake als Weiter lesen

  • Ein Dutzend Versorger senkt die Strompreise

    Mehr Ökoenergie, geringere Netzentgelte. Bei rund 60 Prozent der Grundversorger bleiben die Tarife 2014 stabil, 40 Prozent heben sie an An Warnungen vor höheren Strompreisen infolge der Energiewende fehlte es nicht. Nun haben die deutschen Stromanbieter ihre Tarife für 2014 veröffentlicht, und es zeigt sich: Ein gutes Dutzend Energieversorger senkt die Preise für die Haushaltskunden. Weiter lesen

  • „Wir sind noch nicht über den Berg“

    Irland, P und SP wollen den Euro-Schirm verlassen. Ist die Krise zu Ende? „Nein“, sagt Ökonom Fuest Hannes Koch: Drei von fünf Ländern unter den europäischen Rettungsschirmen wollen wieder ohne Hilfe auskommen – neben Irland auch Spanien und Portugal. Geht die Euro-Krise dem Ende entgegen? Clemens Fuest: Die Richtung ist positiv. Aber einen Normalzustand haben Weiter lesen

  • Weihnachtsstern-Züchterinnen bekommen mehr Geld

    Nach öffentlichem Druck hebt die deutsche Firma Dümmen die Löhne in ihrer Plantage in El Salvador an Öffentliche Kritik hat dazu beigetragen, dass die Pflanzenzuchtfirma Dümmen die Arbeitsbedingungen auf ihrer Plantage im mittelamerikanischen Land El Salvador verbessert. Der Basislohn für die Arbeiterinnen stieg von 105 auf 135 Dollar (98 Euro) pro Monat. „Ziel ist es, Weiter lesen

  • Bundesregierung soll Informationen herausrücken

    Amnesty International klagt gegen Wirtschaftsministerium. Potenzielle Menschenrechtsverletzungen bei deutscher Exportförderung Es ist eine demokratische Errungenschaft – das Informationsfreiheitsgesetz. Jeder Bürger darf amtliche Informationen erfragen – über Gift in Lebensmitteln, Lärm von Straßen oder Kosten von Bauprojekten. Diese herauszugeben sind die deutsche Verwaltungen und Regierungen verpflichtet. Aber immer wieder weigern sie sich. Wie in diesem Fall: Weiter lesen

  • Das braune Wasser der Braunkohle

    Greenpeace kritisiert die geplante Erweiterung des Braunkohle-Tagebaus Welzow Kein schöner Anblick: An manchen Tagen ist das Wasser in den Kanälen des Spreewaldes braunrot. Die Kahn-Touristen beschleichen dann Zweifel, ob sie den Urwald im Südosten Brandenburgs wirklich so reizvoll finden, wie er ihnen angepriesen wird. Der Kohle-Konzern Vattenfall und die gemeinsame Landesplanung von Berlin und Brandenburg Weiter lesen

  • Wie man Menschenrechte macht

    Anwälte erstatten Anzeigen gegen deutsche Unternehmen, um sie international zur Einhaltung der Menschenrechte zu zwingen Die Staatsanwaltschaft in Frankfurt/ Main kommt voran. Stellungnahmen von vier Zeugen hat sie mittlerweile eingeholt. Es geht um die Frage, ob Beschäftigte des Ingenieurkonzerns Lahmeyer International GmbH aus Bad Vilbel eine Mitverantwortung dafür tragen, dass rund 4.700 Bauernfamilien im Sudan Weiter lesen

  • Manager ohne Limit

    Koalitionsvertrag entschärft Beim Thema „Managergehälter“ wurde der Koalitionsvertrag auf den letzten Metern entschärft. Angaben darüber, ob die Vorstände von Aktiengesellschaften beispielsweise das 50-, 100- oder 200-Fache eines normalen Arbeitnehmergehaltes verdienen, müssen die Unternehmen künftig doch nicht veröffentlichen. Solche Informationen sollten dazu beitragen, dass die Managergehälter weniger stark steigen. Die Arbeitsgruppe Inneres und Justiz von Union Weiter lesen

  • Textilkonzern will existenzsichernde Löhne umsetzen

    Arbeiter in Bangladesch und anderen Staaten müssten Bezahlung erhalten, die deutlich über dem Mindestlohn liegt. Konferenz des BMZ Der Textilkonzern H&M hat am Montag in Berlin eine weitreichende Zusage gemacht. „Alle unsere Zulieferer sollten ihren Beschäftigten existenzsichernde Löhne zahlen,“ sagte H&M-Managerin Helena Helmersson. In die Praxis umgesetzt, würde eine solche Politik dazu führen, dass die Weiter lesen

  • H&M will existenzsichernde Löhne umsetzen

    Arbeiter in Bangladesch und anderen Staaten müssten Bezahlung erhalten, die über dem Mindestlohn liegt. Konferenz des BMZ Der Textilkonzern H&M hat am Montag in Berlin eine weitreichende Zusage gemacht. „Alle unsere Zulieferer sollten ihren Beschäftigten existenzsichernde Löhne zahlen,“ sagte H&M-Managerin Helena Helmersson. In die Praxis umgesetzt, würde eine solche Politik dazu führen, dass die Löhne Weiter lesen

  • Deutsche Städte wappnen sich für den Klimawandel

    Kommunen müssen nicht nur die Kanalisation umbauen, um sich vor Stürmen und Fluten, vor Hitze und Gewitter zu schützen Die Zukunft hat in Wuppertal, in Nordrhein-Westfalen schon begonnen. Ingenieure haben die Stadt vermessen, Luftbilder gemacht, Wetterdaten ausgewertet. Sie simulieren am Computer, wie das Wasser die steilen Hänge in die Stadt hinunter rauscht, wenn das Wetter Weiter lesen

  • Rechtfertigungsdruck auf Managergehälter

    „Vorstand verdient das 100-Fache des durchschnittlichen Lohnes“ – solche Angaben sollen AGs bald veröffentlichen Wieviel ist akzeptabel? Dürfen Vorstände das 50-, 100- oder 200-Fache des normalen Beschäftigten verdienen? Solche Fragen muss sich das Spitzenpersonal von Aktiengesellschaften künftig wohl häufiger stellen. Denn Union und SPD wollen die Manager verpflichten, entsprechende Informationen zu veröffentlichen. Auf diese Regelung Weiter lesen

  • Teurer Atomschrott

    Union und SPD debattieren über Fonds zur Finanzierung des Abbaus der Atomkraftwerke In neun Jahren sollen alle deutschen Atomkraftwerke abgeschaltet sein. Deshalb prüfen Union und SPD in ihren Koalitionsverhandlungen nun, wie die Kosten des Abbaus der Atomkraftwerke zu bewältigen sind. Die SPD schlägt vor, einen „öffentlich-rechtlichen Fonds“ zu gründen. Beschlossen ist dies aber noch nicht. Weiter lesen

  • Der ADAC ist längst ein Autokonzern

    Bald will der Autoclub 20 Millionen Mitglieder haben. Nebenher machen Tochterunternehmen viele Geschäfte. Auf der Pleitestrecke am Nürburgring wird es auch im kommenden Jahr noch große Veranstaltungen geben. Wenigstens sechs davon hat der Allgemeine Deutsche Automobilclub (ADAC) mit der Betreibergesellschaft vereinbart. Der ADAC schickt mal Trucks auf die Strecke mal Teams, die 24 Stunden durchhalten Weiter lesen

  • Exporte und Schulden

    Kommentar zum Exportüberschuss von Hannes Koch Deutschland geht es so gut, dass es uns vielleicht schon zu gut geht. Die Europäische Kommission jedenfalls will nun erstmals prüfen, ob einheimische Unternehmen zu viele Autos, Maschinen und Lebensmittel exportieren. Dieses Jahr wird Deutschland vermutlich um 200 Milliarden Euro mehr Produkte in andere Länder ausführen, als wir von Weiter lesen

  • Erzieherin, obwohl Ingenieurin möglich wäre

    Union und SPD wollen „gleiche Lohn bei gleicher Arbeit“ auch für Frauen durchsetzen. Transparenz könnte das Tabu berühren, dass Bezahlung Privatsache ist Die rechtliche Lage ist eindeutig: Frauen und Männer sollen gleichen Lohn für gleiche Arbeit erhalten. Praktisch aber verstoßen Arbeitgeber nicht selten gegen diesen Grundsatz – und Mitarbeiterinnen lassen sich das gefallen. Dies wollen Weiter lesen

  • Die Energiewende geht weiter

    Kommentar zum EEG-Kompromiss der großen Koalition von Hannes Koch Die große Koalition würgt die Energiewende nicht ab. Aber sie verlangsamt sie etwas. Darauf läuft der Kompromiss hinaus, den Union und SPD in ihrer Verhandlungsgruppe über Energie bislang erzielt haben. Eine zentrale Botschaft lautet: Ökostrom genießt weiterhin Vorrang vor Kohlestrom. Das bisherige System bleibt erhalten – Weiter lesen