Kategorie: Wirtschaft

  • „Wir rufen nicht zum großen Verzicht auf“

    Aber die Deutschen sollten ihr Wohlstandsmodell überdenken, sagt Klaus Töpfer, Chef der Ethikkommission, zur Veröffentlichung des Ausstiegsgutachtens Hannes Koch: Die Bundesregierung peilt den Atomausstieg bis zum Jahr 2022 an. Die Ethikkommission hält den Ausstieg dagegen innerhalb von zehn Jahren für machbar, unter bestimmten Bedingungen sogar eher. Will sich die Bundesregierung zu viel Zeit lassen? Klaus Weiter lesen

  • Zurück zum Konsens

    Leitartikel zum Atomausstieg von Hannes Koch Man kann Gerhard Schröder und Jürgen Trittin vorwerfen, was man will. Jedenfalls waren die Spitzen der rot-grünen Koalition vor zehn Jahren erstaunlich hellsichtig. Der Atomausstieg, den sie damals mit den Energiekonzernen aushandelten, ist noch immer auf der Höhe der Zeit – von Details abgesehen. Im Kern könnte der neue Weiter lesen

  • Jobs nach Athen tragen

    Kommentar zu Griechenland von Hannes Koch Das geflügelte Wort „Eulen nach Athen tragen“ bezeichnet einen überflüssigen Vorgang. Im Gegenteil sehr notwendig wäre es dagegen, Jobs nach Griechenland zu tragen. Oder die Regierung in Athen zumindest darin zu unterstützen, mehr wettbewerbsfähige Arbeitsplätze zu schaffen. Genau diese Herausforderung hat Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble in einem Interview nun angesprochen: Weiter lesen

  • Unter 35-Jährige im Stresstest

    Paradox: Junge Menschen in Dienstleistungsjobs arbeiten viel, haben wenig Zeit und geben sich dennoch zufrieden Gehetzt, gestresst und überfordert: So fühlen sich junge Menschen heute, die in der Dienstleistungsbranche Fuß gefasst haben. Der Druck hat in allen Lebenslagen zugenommen, sagen sowohl Erzieherinnen oder Krankenpfleger, als auch Bankangestellte oder Informationstechniker. Gleichzeitig sagen sie, persönlich wenig belastet Weiter lesen

  • „Gezielt ausländische Fachkräfte anwerben“

    Weil bald einheimische Spezialisten fehlten, brauche Deutschland mehr Menschen von außen, sagt Raimund Becker, Vorstand der Bundesagentur für Arbeit. Schon jetzt herrsche ein Mangel an Ärzten Hannes Koch: Sie plädieren dafür, dass Deutschland Millionen zusätzlicher Einwanderer anwirbt. Warum? Raimund Becker: Wir müssen damit rechnen, dass im Jahr 2025 in Deutschland rund 6,5 Millionen Arbeitskräfte fehlen. Weiter lesen

  • 'We Were Not a Very Open Company Before'

    An Inside Look at Apple Supplier Foxconn Secretive electronics giant Foxconn, which makes products for Apple and other Western firms, attracted unwanted publicity in 2010 when 13 workers committed suicide. In a visit to its plants in China, SPIEGEL ONLINE saw how the company has responded, including measures such as appointing counselors and installing anti-suicide Weiter lesen

  • Wieder Tote in der Apple-Produktion

    Durch Explosion beim iPad-Produzenten Foxconn im chinesischen Chengdu sterben drei Menschen. Beschäftigte beklagen schlechte Arbeitsbedingungen Wieder muss Apple-Lieferant Foxconn Todesfälle unter Arbeitern in China melden. Wie erst jetzt bekannt wurde, sind Ende der vergangenen Woche drei Arbeiter im Foxconn-Werk in Chengdu gestorben, wo iPads produziert werden. 15 weitere Beschäftigte wurden verletzt, erklärte der taiwanesische Konzern. Weiter lesen

  • Der Blick auf den Gehaltsscheck

    Neue Studie verrät, wie viel Hochschulabsolventen im ersten Job verdienen Wie viel kann ein Uni-Absolvent eigentlich verdienen? Bekommt ein Akademiker mit Master-Abschluss tatsächlich mehr als einer mit Bachelor-Abschluss? Und in welcher Branche lockt der Spitzenverdienst? Diesen Fragen ist eine aktuelle Studie nachgegangen. Deutschlandweit 902 Hochschulabsolventen hat der Personalvermittler alma mater für seine „Gehaltsstudie 2011“ befragt. Weiter lesen

  • „In Griechenland investieren“

    Die Hilfe zugunsten Griechenlands und Portugals rentiert sich für Deutschland, sagt Bank-Analyst Folker Hellmeyer. Die EU solle europäischen Unternehmen Anreize bieten, dort Arbeitsplätze zu schaffen Hannes Koch: Herr Hellmeyer, in der Euro-Krise plädieren Sie dafür, Griechenland weiter zu unterstützen. Warum sollen deutsche Steuerzahler dem zustimmen, wenn gleichzeitig griechische Beamte feudale Gehälter erhalten? Folker Hellmeyer: Das Weiter lesen

  • Das wird teuer

    Kommentar Zwischen schönen Worten und echten Taten klafft bisweilen eine schwer zu schließende Lücke. Beim Elektroauto wird sie nur mit großem finanziellen Aufwand durch die Steuerzahler geschlossen werden können. Denn die Industrie kann wettbewerbsfähige E-Mobile nicht aus eigener Kraft auf die Straße bringen. Die batteriebetriebenen Fahrzeuge sind noch viel zu teuer, es fehlt an Stromtankstellen Weiter lesen

  • Ethik-Kommission gibt Atomkraft höchstens zehn Jahre

    Abgeschaltete Meiler sollen dauerhaft stillgelegt werden / Energiewende bringt wirtschaftliche Chancen Die von der Bundesregierung eingesetzte Ethik-Kommission gibt der Atomkraft in Deutschland noch höchstens zehn Jahre. Das geht aus dem Entwurf des Abschlussberichts des Gremiums hervor, der in der kommenden Woche vorgelegt wird. „Die Ethik-Kommission regt an, von einem Ausstiegskorridor zu sprechen“, heißt es darin. Weiter lesen

  • Euro-Austritt ist keine Lösung

    Debatte über Griechenland: Soll Athen zu seiner alten Währung Drachme zurückkehren? Die Folgen wären fürchterlich, sowohl für Griechenland, als auch für Deutschland. Die Europäischen Regierungen und Ökonomen diskutieren wieder heftig über Griechenland. Die Frage lautet: Stabilisiert sich die Lage des Mittelmeerlandes durch das Euro-Rettungspaket oder sind doch drastischere Maßnahmen notwendig – etwa der Austritt aus Weiter lesen

  • Warum wir schlechte Produkte kaufen

    Mobiltelefone und Computer von Apple sind für uns Konsumenten derzeit unschlagbar attraktiv. Dabei nahmen sich vor nicht langer Zeit 13 iPhone-ArbeiterInnen das Leben – verzweifelt über ihre Arbeit. Nachdenken angesichts eines Besuchs in den chinesischen Wir sind so eng miteinander verbunden – und doch so weit von einander entfernt. Wir, die Käufer von Apple-Produkten wie Weiter lesen

  • Apple, slightly blemished

    Harsh working conditions drove 13 iPhone workers to commit suicide in China. But the world’s urbane elite have no intention of giving up their status symbols We are so closely intertwined – and yet so very far apart. We, the purchasers of Apple products like the iPhone and iPad. And they, the workers who assemble Weiter lesen

  • Sehr viel Arbeit für ziemlich wenig Geld

    Der Lohn der iPhone-Arbeiter könnte steigen. Denn die Kunden würden auch höhere Preise akzeptieren Der Arbeitslohn der iPhone-Arbeiter in China beträgt umgerechnet zwischen 90 Euro-Cent und 1,30 Euro pro Stunde. Bei 240 Arbeitsstunden inklusive Überstunden bringen sie es auf 210 bis 310 Euro pro Monat. Die Kritiker von der Kampagne „Make IT Fair“ sagen dazu: Weiter lesen

  • Warum wir schlechte Produkte kaufen

    Apple-Produkte sind für uns Konsumenten derzeit unschlagbar attraktiv. Dabei nahmen sich vor nicht langer Zeit 13 iPhone-ArbeiterInnen bei Foxconn in China das Leben. Wir sind so eng miteinander verbunden – und doch so weit von einander entfernt. Wir, die Käufer von Apple-Produkten wie dem iPhone und dem iPad. Und sie, die Arbeiter, die die Geräte Weiter lesen

  • Praktikum statt Festanstellung

    Studie: Viele Hochschulabsolventen landen erst einmal im Praktikum anstatt im festen Job/ Gewerkschaften fordern Verbot für Praktika nach dem Uni-Abschluss Vier von zehn Praktikanten arbeiteten nach dem Abschluss des Studiums ohne Lohn. Zu diesem Ergebnis kommt die Studie „Generation Praktikum 2011“. Die Gewerkschaften fordern nun die Abschaffung der Jungakademiker-Praktika. Gleichzeitig machen sie sich für einen Weiter lesen

  • [Translate to Englisch:] Praktikum statt Festanstellung

    [Translate to Englisch:] Studie: Viele Hochschulabsolventen landen erst einmal im Praktikum anstatt im festen Job/ Gewerkschaften fordern Verbot für Praktika nach dem Uni-Abschluss [Translate to Englisch:] Vier von zehn Praktikanten arbeiteten nach dem Abschluss des Studiums ohne Lohn. Zu diesem Ergebnis kommt die Studie „Generation Praktikum 2011“. Die Gewerkschaften fordern nun die Abschaffung der Jungakademiker-Praktika. Weiter lesen