Kategorie: Wirtschaft

  • Kleine Krise

    Kommentar Vor gar nicht langer Zeit wurden die Landwirte noch als die Ölbarone des 21. Jahrhunderts angesehen. Die Bauern hatten anscheinend die freie Wahl, entweder durch die Produktion von immer teureren Nahrungsmitteln oder ebenfalls lukrativ vermarktbaren Energiepflanzen prächtig zu verdienen. Der Milchpreis stieg und die Proteste der Milchbauern ebbten ab. Zufriedene Gesichter allenthalben gab es Weiter lesen

  • Nur ein paar Prozent?

    Kommentar Der Fall wird wohl so tief wie nie zuvor in der deutschen Nachkriegsgeschichte. Die Wirtschaftsleistung wird in diesem Jahr kräftig zurückgehen. Ist das aber wirklich so schlimm? Es geht doch nur um ein paar Prozent. Damit wird Deutschland noch immer so viele Güter und Dienstleistungen produzieren wie Mitte 2006. Ist das Problem nicht gelöst, Weiter lesen

  • Ruhe an der Preisfront

    Lebensmittelindustrie erwartet 2009 moderate Preisentwicklung / Welternährung Thema der Grünen Woche Nach dem Preisschock bei Lebensmitteln im vergangenen Jahr können sich die Verbraucher 2009 über weitgehend stabile Preise freuen. Die Kunden müssten nicht tiefer in die Tasche greifen, sagte der Chef der Bundesereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie (BVE), Jürgen Abraham, am Mittwoch kurz vor der Eröffnung Weiter lesen

  • Koalition beschließt Lohnuntergrenze für Zeitarbeiter

    Die genaue Höhe wird Ende Januar festgelegt. Mindestlohn auch für Abfallwirtschaft, Wachdienste und andere Branchen. Rund 3,5 Millionen Beschäftigte sind abgesichert Viele Beschäftigte bei Zeitarbeitsfirmen können auf einen höheren Lohn hoffen. Nach einjähriger Debatte hat sich die große Koalition jetzt geeinigt, eine einheitliche Lohnuntergrenze für die Branche einzuführen. Den genauen Betrag wird Bundesarbeitsminister Olaf Scholz Weiter lesen

  • 2.500 Euro Schrottprämie sollen Neuwagenkauf ankurbeln

    Auch die Kfz.-Steuer wird zum 1. Juli umgestellt / Autoindustrie profitiert von Konjunkturpaket Ab sofort können sich Käufer von Neuwagen über eine satte Prämie freuen, wenn sie ihr altes Fahrzeug im Gegenzug auf den Schrottplatz bringen. Voraussetzung ist, dass der bisherige Wagen wenigstens neun Jahr alt ist und seit einem Jahr dem Halter gehört. In Weiter lesen

  • Wünschenswert, aber nicht machbar

    Kommentar von Hannes Koch Gemessen am Machbaren ist das Konjunkturpaket gut. Mit ihren Maßnahmen reagiert die Bundesregierung vergleichsweise schnell auf die sich ausbreitende Finanz- und Wirtschaftskrise. Das 50-Milliarden-Euro-Programm stellt einen soliden Kompromiss dar zwischen den Interessen der Regierungsparteien CDU, CSU und SPD. Selbst eine Woche vor der Landtagswahl in Hessen sind die konkurrierenden Koalitionäre in Weiter lesen

  • Familie Gutleb sagt „Danke“ für 550 Euro

    Am Beispiel der Familie Wenig und der Familie Gutleb, zweier Modell-Haushalte, zeigen sich die finanziellen Auswirkungen des Konjunkturpakets der Bundesregierung Vater Walter Wenig arbeitet als Schichtführer beim Wachschutz, wo er rund 2.100 Euro brutto monatlich verdient. Seine Frau Elisa Wenig ist Hausfrau. Weil die große Koalition den Grundfreibetrag erhöht und den Eingangssteuersatz senkt, hat die Weiter lesen

  • Geld ausgeben kann schwer sein

    Infrastrukturinvestitionen sind kein Allheilmittel / Montag Entscheidung über das zweite Konjunkturpaket Rund 50 Milliarden Euro will die Bundesregierung in diesem und dem kommenden Jahr zur Stützung der Konjunktur in die Hand nehmen. Ein großer Teil des Geldes soll für Investitionen in die Infrastruktur ausgegeben werden. Marode Schulen, Straßen und Schienenwege könnten instand gesetzt oder modernisiert Weiter lesen

  • Konzerne wollen Kündigungen vermeiden

    Daimler-Personalvorstand verpflichtet sich im Namen der Dax-30-Unternehmen gegenüber Bundesarbeitsminister Scholz. Konjunkturprogramm II so gut wie beschlossen. Kurzarbeit auch für Leiharbeiter Die 30 größten deutschen Unternehmen wollen, soweit es geht, auf Entlassungen verzichten. Das sicherte am Freitag der Personalvorstand der Daimler AG, Günther Fleig, zu. Nach dem Besuch der 30 im Deutschen Aktienindex vertretenen Konzerne bei Weiter lesen

  • Die wichtigsten Fragen und Antworten zur Commerzbank

    Ist die Commerzbank nun eine Staatsbank? Die Commerzbank bleibt formal ein privates Geldinstitut. Der Bund hält nur 25,1 Prozent der Aktien und hat dem Unternehmen durch eine gut 16 Milliarden Euro schwere stille Einlage geholfen, mit der keine Mitspracherechte verbunden sind. Angesichts des geringen Börsenwerts der Bank ist der Staat zwar faktisch größter Kapitalgeber, doch Weiter lesen

  • Bauern trotzen der Krise

    Landwirte erwarten aber schwieriges Exportgeschäft / Milchpreise steigen bald wieder Die Landwirtschaft spürt von der Wirtschafts- und Finanzkrise bislang wenig. „Wir werden die Lage meistern“, sagte der Präsident des Deutschen Bauernverbands (DBV) am Donnerstag in Berlin. Allerdings rechnet der Verband mit einem zunehmend schwierigen Exportgeschäft. Deutschland verkauft in anderen Ländern vor allem hochwertige Agrarprodukte. Bei Weiter lesen

  • DIW bleibt optimistisch

    Prognosen sind mit Vorsicht zu genießen / Es geht bald wieder aufwärts Die weiteren Wirtschaftsaussichten sind auch für Experten kaum verlässlich einzuschätzen. „Man soll mit Prognosen vorsichtig umgehen“, rät der Chef des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) Klaus Zimmermann. Erst kürzlich forderte er deshalb angesichts der unwägbaren weltwirtschaftlichen Lage einen Prognosestopp der Institute. Doch davon Weiter lesen

  • Qualifizieren, fördern, vermitteln

    Mit konkreten Hilfen für Betriebe und Arbeitnehmer will die Bundesregierung den Anstieg der Erwerbslosigkeit mildern Die Zahl der Erwerbslosen ist im Dezember 2008 um 114.000 auf 3,1 Millionen gestiegen. Die deutsche Arbeitslosenquote erhöhte sich damit um 0,3 Prozentpunkte auf 7,4 Prozent. „Die Krise ist bei uns angekommen“, räumte Bundesarbeitsminister Olaf Scholz (SPD) ein. Um einen Weiter lesen

  • Investitionen hoch, Abgaben runter

    Die Vorschläge von SPD und Union zum Konjunkturprogramm Umfang 50 Milliarden Euro will die Union mobilisieren, um die kommende Wirtschaftskrise abzumildern. Jeweils rund 25 Milliarden sollen in 2009 und 2010 zur Verfügung stehen. Die SPD stellt dagegen 40 Milliarden Euro in Aussicht. Investitionen Beide Parteien befürworten ein staatliches Investitionsprogramm des Bundes in Höhe von mindestens Weiter lesen

  • Privatanleger gucken in die Röhre

    Private Investoren werden hierzulande schlecht beraten, sagt eine neue Studie im Auftrag des Bundesverbraucherministeriums. „Vermögensschäden von 20 bis 30 Milliarden Euro“. Die Beratung privater Kapitalanleger in Deutschland ist oft von schlechter Qualität. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Studie im Auftrag des Bundesverbraucherministeriums. „Die Vermögensschäden auf Grund mangelhafter Finanzberatung werden auf jährlich 20 bis 30 Weiter lesen

  • Geiz ist teuer

    Kommentar Sparer sind bei den professionellen Beratern der Banken schlecht aufgehoben. Um dies festzustellen, hätte die neue Verbraucherministerin Ilse Aigner eigentlich keine Studie lesen müssen. Die Berichte über geschädigte Zertifikate-Käufer haben dies zuletzt eindrucksvoll belegt. Der Fehler steckt weniger in der zuweilen mangelnden Sachkenntnis der Anlageexperten als vielmehr im System. Und daran sind die Verbraucher Weiter lesen

  • Etwas Osten ist überall

    Kommentar Jammern konnten die Deutschen immer schon besonders gut. Darin unterscheiden sich Ost und West nur wenig. Erst waren es die Ostdeutschen, die sich nach der Wende über die Besserwessis und über die gar nicht blühenden Landschaften ärgerten. Mittlerweile blicken viele im Westen neidvoll auf die teilweise bestens ausgestattet Infrastruktur im Osten, auf die prachtvoll Weiter lesen

  • Über 30 Milliarden für die Konjunktur

    Beim zweiten Paket der Bundesregierung wird geklotzt / Geld für Infrastruktur und Bildung Das zweite Konjunkturpaket der Bundesregierung nimmt Formen an. Wie aus Kreisen der großen Koalition verlautet, soll eine „deutlich zweistellige“ Milliardenspritze der lahmenden Wirtschaft auf die Beine helfen. Bundeskanzlerin Angela Merkel schließt auch eine Senkung der Einkommensteuer nicht aus. Die genaue Höhe der Weiter lesen